ver.di als „Grinch“ für Hamburger Sicherheitsmitarbeiter

14. Dezember 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Am vergangenen Freitag, den 9. Dezember übernahm die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Rolle des „Grinch“ und verhagelte Hamburger Sicherheitsmitarbeitern Lohnerhöhungen von bis zu zwölf Prozent. Das Arbeitgeberangebot der Landesgruppe Hamburg des BUNDESVERBANDES DER SICHERHEITSDIENSTLEISTUNGEN (BDSW) sah vor, die Löhne in zwei Stufen innerhalb von 22 Monaten zu erhöhen. – Der ver.di-Grinch forderte 18 Prozent!

Dabei hatten die Arbeitgeber den Beschäftigten ein differenziertes Angebot unterbreitet. Insbesondere bei qualifizierten Tätigkeiten wie die der Fachkraft für Schutz und Sicherheit sowie bei Sicherheitsmitarbeitern an Verkehrsflughäfen wollten die Arbeitgeber eine deutliche Lohnsteigerung vornehmen. „Beispielsweise sah der Tarifvertrag für Sicherheitsmitarbeiter am Hamburger Flughafen ab dem 1. März kommenden Jahres 5,6 bis 6,9 Prozent mehr Lohn vor. Ab dem 1. Januar 2013 sollten noch mal 5,3 bis 6,5 Prozent hinzukommen. Dies war ver.di zu wenig“, so Jens Müller, Vorsitzender der Landesgruppe Hamburg und Verhandlungsführer der Arbeitgeber.

Bedauerlich sei, so Müller abschließend, dass nun 80 Prozent aller Mitarbeiter, bei deren Entlohnung man sich hätte einigen können, auf eine Erhöhung warten müssen. Die Kommission habe sich auf Januar 2012 vertagt. Die Arbeitgeber hoffen, dass ver.di zur Vernunft und mit realwirtschaftlichen Vorstellungen an den Verhandlungstisch zurückkehrt.

 

 

 

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