BSBD gewinnt Personalratswahl beim JVK Fröndenberg

9. Dezember 2011 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Strafvollzug | Drucken

Nachdem die bisherige Personalratsvorsitzende Andrea Krehl (BSBD) wegen der Übernahme von Leitungsverantwortung den Vorsitz des örtlichen Personalrates niedergelegt hatte, ein anderes Personalratsmitglied für die Übernahme dieses Amtes allerdings nicht zur Verfügung stand, entschloss sich der Personalrat zum kollektiven Rücktritt, um den Weg für Neuwahlen frei zu machen. Ende November hat die Wahl stattgefunden. Von den neun zu vergebenden Sitzen entfielen fünf auf den BSBD, drei auf eine freie Liste und 1 Sitz auf die gewerkschaftliche Konkurrenz von Ver.di. Anlässlich der konstituierenden Sitzung wurde Peter Wolff (BSBD) zum neuen Vorsitzenden gewählt, Nobert Rüller und Andrea Krehl (beide BSBD) zu stellvertretenden Vorsitzenden. Petra Würfel und Andre Hesse komplettieren die BSBD-Mannschaft im Personalrat des Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg.

Mit diesem Wahlergebnis hat der BSBD seine Stellung als führende gewerkschaftliche Interessenvertretung beim Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg weiter festigen und ausbauen können. Während der BSBD in der Gruppe der Beamten einen erdrutschartigen Sieg einfahren konnte, waren in der Gruppe der Beschäftigten Stimmenverluste zu verkraften. Viele Kolleginnen und Kollegen sprachen sich für eine gewerkschaftlich nicht gebundene Freie Liste aus.

Mit Peter Wolff (BSBD) übernimmt ein ausgewiesener Vollzugsfachmann die Leitung des Fröndenberger Mitbestimmungsgremiums. Er und seine Mannschaften sehen ihre wesentliche Aufgabe darin, die Interessen der Kolleginnen und Kollegen gegenüber der Krankenhausleitung und der Administration der Justiz wirksam und effektiv zu vertreten. Die Fröndenberger Personalvertretung kann sich dabei auf die Strukturen und die Fachkompetenz der Gewerkschaft Strafvollzug stützen, was die Schlagkraft und die Durchsetzungsfähigkeit des Personalrats nachdrücklich verbessert.

Durch eine ausschließlich an der Sache orientierte Aufgabenwahrnehmung wollen die BSBD-Vertreter auch all jene Kolleginnen und Kollegen überzeugen, die sich anlässlich der Wahl noch nicht für die BSBD-Listen ausgesprochen haben. Peter Wolff sieht seine Aufgabe darin, die Interessen der Kolleginnen und Kollegen zu bündeln, unterschiedliche Auffassungen und Meinungsgegensätze miteinander zu versöhnen und möglichst tragfähige Kompromisse entwickeln, damit ein gerechter Interessenausgleich in Verhandlungen mit der Leitung des JVK Fröndenberg realisiert werden kann.

Die Personalratswahl hat dem BSBD eine deutliche Stimmenmehrheit beschert. Dieser große Vertrauensbeweis wird für die BSBD-Mandatsträger Verpflichtung und Ansporn sein, den berechtigten Anliegen der Kolleginnen und Kollegen verstärkt Geltung zu verschaffen. Für das den Kandidatinnen und Kandidaten des BSBD ausgesprochene Vertrauen bedankt sich der BSBD ganz herzlich. Auch wenn der Personalrat überwiegend für die Wahrnehmung von Kollektivinteressen zuständig ist, so stehen die Mandatsträger des BSBD den Kolleginnen und Kollegen auch als hilfreiche Wegbegleiter und Ratgeber in einem schwierigen Berufsfeld zur Verfügung.

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