Bundespolizisten kommen nicht aus den Stiefeln

6. Dezember 2011 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Gerade haben die Einsatzkräfte der Bundespolizei den längsten Castoreinsatz aller Zeiten mit harten Auseinandersetzungen mit Streckenblockierern beendet, da geht es schon in die nächsten Einsätze. Der Schutz der Afghanistankonferenz in Bonn steht ebenso auf der Tagesordnung wie ein Fußballwochenende mit einer ganzen Reihe von Begegnungen mit gewaltbereiten und destruktiven sogenannten Fußballfans.

Auch hier ist die Bundespolizei mit dem Schutz friedlicher Fußballbegeisterter und öffentlichen Eigentums voll gefordert. „Trotz allem stelle ich immer noch fest: Auch nach zum Teil über 40 Stunden Dauereinsatz im Castor sind die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei noch motiviert. Aber die Stimmung wird gnadenlos schlecht, wenn die Kollegen auf die schlechte Besoldung gerade auch der Bereitschaftspolizei zu sprechen kommen,“ sagt Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP-Bezirk Bundespolizei. Geradezu zynisch mutet laut GdP die Begründung des Bundesinnenministeriums für die schlechte Dienstpostenbewertung der Bundesbereitschaftspolizei an: „Mit einer antiquierten Sicht der Dinge werden die Aufgaben der Bereitschaftspolizei als nicht vollwertige Polizeiarbeit dargestellt. Diese laienhafte Bewertung wird der professionellen Arbeit der Kolleginnen und Kollegen und ihrer Hingabe zum Beruf nicht gerecht. Daher fordert die GdP zügig eine faire und leistungsgerechte Bewertung aller

bereitschaftspolizeilichen Einsatzkräfte“, so Scheuring weiter.

 

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