Taten statt „Sprechblasen“ erforderlich

2. Dezember 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – unterstützt ausdrücklich die Forderung von Ministerpräsident Matthias Platzeck nach überfälliger Beseitigung der Lohnunterschiede zwischen „Ost und West“.

„Es liegt in der Hand des Ministerpräsidenten, seinen Worten für den ebenfalls betroffenen öffentlichen Dienst im Land Brandenburg nun auch Taten folgen zu lassen“ erklärte der BDK-Landesvorsitzende Wolfgang Bauch (51) in einer ersten Reaktion.

Brandenburg gehört zu den Bundesländern mit dem am schlechtesten bezahlten öffentlichen Dienst. Bei der Polizei zeige sich dies im besonderen Maße an der Beförderungssituation. Die Kriminalpolizei sei nach einer den verantwortlichen Politikern seit langem bekannten Erhebung des BDK dabei bundesweit das Schlusslicht. Wo in vielen Bundesländern Hauptkommissare ermitteln, wie man es auch aus dem „Tatort“ kennt, sind die Fahnder, Kriminaltechniker und Ermittler in Brandenburg noch immer Meister, Obermeister oder Kommissare.

„Die Landesregierung ist gefordert, endlich eine berechenbare und verbindliche Perspektive für unsere Kolleginnen und Kollegen aufzuzeigen.“ Wenn die Landesregierung schon an ihrem exorbitanten Personalabbau bei der Polizei festhält und damit erhebliche Arbeitsverdichtung produziert, muss sie zumindest gegensteuern und in die Motivation ihrer Staatsdiener investieren.

„Ansonsten bleiben Aussagen des Ministerpräsidenten Sprechblasen“, so Bauch abschließend.

 

 

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