BDSW-Meinungsaustausch mit NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger

29. November 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) setzt sich für eine Verschärfung der Zugangsvoraussetzungen und Zuverlässigkeitsüberprüfungen im Sicherheitsgewerbe ein. Dies unterstrich Friedrich P. Kötter, stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen und Geschäftsführer von KÖTTER Security, bei einem Treffen mit NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger.

„Wir freuen uns, dass die Zielsetzungen bei Minister Voigtsberger auf ,offene Ohren’ stoßen“, so der Geschäftsführer des zweitgrößten Sicherheitsdienstleisters Deutschlands im Anschluss an die Zusammenkunft, welche auf Einladung des Bundesverbands der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) stattgefunden hat. Es wurde vereinbart, den Dialog zu diesem Thema weiter fortzusetzen.

Im Fokus der angestrebten Verbesserungen steht § 34a der Gewerbeordnung (GewO). Dieser sieht als Voraussetzung für den Einstieg in die Sicherheitsbranche zurzeit lediglich ein einwandfreies Führungszeugnis sowie für den Unternehmer eine 80-stündige bzw. den gewerblichen Beschäftigten eine 40-stündige Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer vor. Anschließend erfolgt die Gewerbeanmeldung bzw. die Mitarbeiter-Anmeldung und -überprüfung beim Ordnungsamt. „Diese Barrieren sind zu niedrig, um angemessene Standards, wie wir sie als Verband vertreten und sie die Qualitätsdienstleister vorleben, über die gesamte Branche hinweg zu sichern und den ,schwarzen Schafen’ das Handwerk zu legen“, sagt Friedrich P. Kötter.

Daher setze sich der BDSW bereits seit langem für deutlich höhere Eintrittsbarrieren ein, um so über einheitliche Standards die Qualität in der Branche insgesamt weiter zu steigern.

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