Kreative Berufsbezeichnungen bringen nicht mehr Sicherheit

25. November 2011 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Im Sicherheitsgewerbe haben sich die gemeinsam vom Arbeitgeberverband BDSW und dem DIHK entwickelten bundeseinheitlichen Bildungsabschlüsse bewährt. Sie werden nicht nur von Auftraggebern eingefordert, sondern haben auch schon in Ausschreibungen ihren Platz gefunden.

Gleichzeitig hat sich durch interessierte Bildungsträger und einige Industrie- und Handelskammern eine kreative parallele Bildungslandschaft entwickelt, die teilweise mit öffentlichen Mitteln gefördert, eine Vielzahl von Phantasielehrgängen mit entsprechenden Abschlüssen anbieten. Einer solchen Verfahrensweise hat der Vorsitzende der DPolG Berlin, Bodo Pfalzgraf, eine klare Absage erteilt. „Wir brauchen keine Phantasieabschlüsse, sondern gut qualifizierte und vernünftig bezahlte Kolleginnen und Kollegen im privaten Sicherheitsgewerbe“ so Pfalzgraf „Wir unterstützen die Forderung des BDSW ausdrücklich, künftig nur noch Maßnahmen zu fördern, die sich an der bundeseinheitlichen Bildungspyramide orientieren!“.

Aus Sicht der DPolG Berlin ist es ein Irrweg, zukünftigen Sicherheitsmitarbeitern durch Phantasieabschlüsse bessere Arbeitsmarktchancen vorzugaukeln. Wir werden mit den Kammern und den Jobcentern darüber intensiv reden!

 

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