Innenminister setzt Erneuerungsserie fort

25. November 2011 | Themenbereich: Ausrüstung, Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

In der Landeshauptstadt Schwerin stellte der Minister für Inneres und Sport, Lorenz Caffier, heute Morgen das Binnenstreifenboot WS 63 wieder in Dienst. Es ist das Letzte aus einer Serie von insgesamt drei Binnenstreifenbooten, die der Minister seit Juni 2011 der Wasserschutzpolizei des Landes Mecklenburg-Vorpommern übergab.

Die WS 63 wurde, wie ihre Schwesternschiffe WS 61 und WS 62 auch, modernisiert statt neu konstruiert. Das Land Mecklenburg-Vorpommern investierte ca. 351.000 Euro in jedes dieser Boote und sparte damit etwa 160.000 Euro je Einheit. Im Vergleich zu einer Neubeschaffung entspricht dies einer Kostenreduktion von etwa einem Drittel.

Dass die Qualität dabei nicht auf der Strecke bleiben muss, hob Lorenz Caffier besonders hervor:

„Dieses modernisierte Binnenstreifenboot verfügt gerade bei widrigen Witterungsbedingungen über hervorragende Manövriereigenschaften, so dass havarierten oder in Not geratenen Booten in diesen Ausnahmesituationen noch besser als bisher geholfen werden kann.“

Der Bootskörper aus dem Jahr 1985 ist mit seinem geringen Tiefgang von nur 95 cm wie geschaffen für den Einsatz auf den Binnengewässern Mecklenburg-Vorpommerns. Mit der Verlängerung des Rumpfes um 80 cm erhält das Boot mehr Auftrieb und damit bessere Gleiteigenschaften. In Verbindung mit einer neuen Motorisierung werden nicht nur die Unterhaltungskosten sondern auch die Motoremissionen reduziert.

Die Innenausstattung entspricht mit neuer und zeitgemäßer Antriebs-, Steuerungs- und Kommunikationstechnik den hohen Anforderungen des wasserschutzpolizeilichen Einzeldienstes.

„Das umgebaute Boot verbessert insbesondere die Arbeitsbedingungen der Polizeibeamten zu Wasser. Ihnen steht nun ein modernes Einsatzmittel zur Verfügung, das für die nächsten Jahre der wasserschutzpolizeilichen Arbeit in allen Belangen gerecht wird“, so der Minister abschließend.

 

 

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