40,5 Stunden nicht zumutbar

25. November 2011 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht, Berlin | Drucken

In einem Brief haben am Dienstag die dbb tarifunion und die DPolG Berlin den Innensenator nochmals aufgefordert, gemeinsam zu einem Kompromiss zu gelangen. Wie bereits in den Verhandlungen signalisiert, sind wir bereit, einen entsprechenden Tarifvertrag auch kurzfristig zu vereinbaren. Wir sind aber der Auffassung, dass eine Verlängerung der Arbeitszeit um 2 Stunden für unsere Kollegen unzumutbar ist.

Wir erwarten ein Angebot mit einer geringeren Wochenarbeitszeit zur Prüfung und werden unsere Mitglieder transparent in die Entscheidungen einbeziehen. Eine entsprechende Blitzumfrage läuft gerade.

Zu den teilweise verleumderischen Äußerungen anderer Gewerkschaften werden wir uns nicht äußern und überlassen die Entscheidung allein unseren Mitgliedern. Auch Unterschriftenaktionen mit nicht mal 10 % Beteiligung der Beschäftigten sind der untaugliche Versuch, die Fakten schön zu reden.