Stärkung der bayerischen Feuerwehrschulen

23. November 2011 | Themenbereich: Bayern, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Die Personal- und Ausbildungssituation an den bayerischen Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg und Würzburg wird ein weiteres Mal verbessert. Joachim Herrmann: „In den Ministerratsberatungen zur Aufstellung des Nachtragshaushalts 2012 konnten wir unsere Forderung nach 25 weiteren neuen Stellen beim Lehrpersonal durchsetzen. Zusammen mit den bereits im Doppelhaushalt 2011/2012 geschaffenen 15 Stellen wird das Lehrpersonal an unseren Feuerwehrschulen damit um 40 Stellen auf insgesamt 173 Stellen aufgestockt.“ Durch die neuen Stellen soll das Ausbildungsangebot an den Feuerwehrschulen schrittweise ausgebaut werden. Damit reagiert der Freistaat auf den gestiegenen Fortbildungsbedarf bei Feuerwehrführungskräften, aber auch im Katastrophenschutz und bei der Digitalfunkausbildung. „Mit den jetzt beschlossenen Stellen zeigen wir einmal mehr, dass Bayern ein verlässlicher Partner seiner Feuerwehren ist“, so der Innenminister. „Jede Investition in unsere staatlichen Feuerwehrschulen ist eine Investition in unsere Sicherheit.“

Die Aufstockung des Lehrpersonals ist nur eine Maßnahme zur bestmöglichen Ausstattung der Feuerwehrschulen. Eine weitere Maßnahme ist die Verbesserung der Einkommenssituation für die an den Feuerwehrschulen tätigen Lehrkräfte. Ziel ist es hier, die Eingruppierungsrichtlinien für das Lehrpersonal zu ändern, was aber erst nach einer Neubewertung der einzelnen Entgeltgruppen möglich sein wird. Das Finanzministerium hat aber einem Vorschlag des Innenministeriums zugestimmt, als Sofortmaßnahme rückwirkend ab dem 1. Juli 2011 den meisten Lehrkräften eine Zulage zu zahlen.

In den vergangenen zehn Jahren hat der Freistaat Bayern über 140 Millionen Euro in die Ausbildung seiner ehrenamtlichen Feuerwehrleute an den Feuerwehrschulen investiert. In den mehr als 7.700 freiwilligen Feuerwehren Bayerns sind rund 325.000 freiwilligen Feuerwehrler ehrenamtlich aktiv.

 

 

 

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