Castortransport: BBU empört über Polizeieinsatz in Frankreich

23. November 2011 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz hat sich erneut mit Nachdruck gegen den aktuellen Atommüll-Transport von Frankreich nach Gorleben ausgesprochen. „Vor dem Hintergrund der Fukushima-Katastrophe kann kein Mensch verstehen, warum ohne jegliches Entsorgungskonzept weiterhin hochgefährlicher Atommüll hin- und herkutschiert wird. Einserseits soll jetzt wieder gegen den Willen der Bevölkerung ein Castor-Transport nach Gorleben rollen. Auf der anderen Seite wird in großen Mengen Uranmüll von der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage nach Frankreich geschafft“, kritisiert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Der BBU betont, dass die Atommüllverschieberei mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollzogen werden kann. „Breite Massenproteste sind die konsequente und richtige Antwort“, so der BBU.

Der BBU fordert grundsätzlich die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen in Frankreich, in der Bundesrepublik und anderswo. „Die anti-nukleare Energiewende ist machbar“, so der BBU. Empört ist der BBU über den Polizeieinsatz am französischen Abfahrtsort des Castor-Transports. Die französische Polizei hat Tränengas und Lärm-Granaten gegen Demonstratinnen und Demonstranten eingesetzt.

Der BBU ruft mit vielen Initiativen und Verbänden zur Teilnahme an dezentralen Protesten und an der zentralen Großkundgebung am Samstag in Dannenberg auf. Er weist darauf hin, dass u. a. auf folgenden Internetseiten aktuelle Informationen über den Atomtransport nach Gorleben und über Proteste dagegen zu finden sind:

 

 

 

 

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