Chaoten und Pyrotechnik haben in Stadien nichts zu suchen

21. November 2011 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Vor dem Hintergrund der jüngsten Ausschreitungen im Spiel Hansa gegen Sankt Pauli forderte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Michael Silkeit heute eine härtere Gangart. Silkeit wörtlich: ”Chaoten und Pyrotechnik haben in Stadien nichts zu suchen. Wir dürfen nicht mehr länger zusehen, wie Chaoten Fußballstadien für ihre Gewaltexzesse missbrauchen. Derartigen Verhaltensweisen, wie am letzten Wochenende gezeigt, muss mit aller Härte begegnet werden.”

Für die Gewerkschaft der Polizei ist es unverständlich, wie bei angeblich funktionierenden Einlasskontrollen derartige Mengen an Pyrotechnik ins Stadion geschmuggelt werden können. Die GdP rät dem FC Hansa dringend sein Sicherheitskonzept zu überprüfen. Vor dem Hintergrund der Gefahr, die von Pyrotechnik ausgeht, ist auch mit Blick auf das nächste Risikospiel Eile geboten.

Im  Zweifelsfall muss die Polizei, trotz sich ständig verknappender Ressourcen, unterstützen.

Für die Gewerkschaft der Polizei ist mit dem Überfall auf das Polizeirevier in der Ulmenstrasse deutlich geworden, dass mit Appellen in Richtung der gewaltbereiten Fanszene nichts erreicht werden kann.

Silkeit weiter: “Wir erwarten, dass die Täter mit aller Härte des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden. Zugleich erwarten wir aber auch, dass der FC Hansa deutlich mehr Geld für sein Fan-Arbeit in die Hand nimmt. Für das Verhalten der Hansa-Fans trägt der Verein eine erhebliche Mitverantwortung.”

 

 

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