„Fußball und Gewalt“

15. November 2011 | Themenbereich: Berlin | Drucken

Berlins Innensenator Dr. Erhart Kärtting begrüßt das Ergebnis des „Runden Tisches II“ Fußball und Gewalt: „Das Ergebnis führt uns weiter bei der Bekämpfung von Gewalt in Stadien. Ich begrüße insbesondere den 10-Punkte-Plan als wichtigen Schritt bei der Bekämpfung von Gewalt. Ungeachtet der Ergebnisse sind jedoch weitere Maßnahmen notwendig, wie die Ausweitung der Fanprojekte, die Qualifizierung von Ordnerdiensten auch in den unteren Ligen und eine stärkere Begleitung von Fans bei Auswärtsspielen.

Ich erwarte dazu eine stärkere Beteiligung des bezahlten Fußballs. Viele Vereine in den unteren Ligen werden ohne die Unterstützung des bezahlten Fußballs nicht in der Lage sein, Ordnerdienste und andere Sicherheitsvorkehrungen zu stemmen. Deshalb muss der bezahlte Fußball auch die Lasten der unteren Ligen mittragen. Das sind im Übrigen die Ligen, aus denen die Erst- und Zweitligavereine ihre Spieler rekrutieren. Zukünftig müssen Vereine der unteren Ligen noch stärker in die Lage versetzt werden, derartige Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen und zu finanzieren.

 

Besonders erfreulich an dem erzielten Ergebnis ist, dass alle Teilnehmer den Konsens gefunden haben, dass der Einsatz von Pyrotechnik unter keinem Gesichtspunkt akzeptiert werden kann. Dabei gibt es keine Debatte über ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger. Pyrotechnik muss im Fußball ausgeschlossen werden.“

 

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