Volles Haus, viele Einsätze, aber friedlich

12. November 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Mildes Wetter, günstiger Wochentag und ein jeckes Datum zogen so viele Narren in die Stadt, dass der 11. November 2011 die Einsatzzahlen der Vorjahre in den Schatten stellte – eine Riesenleistung für den Rettungsdienst der Stadt Köln und den Sanitätswachdienst der Kölner Hilfsorganisationen. Der Großeinsatz 2011 ergab 12,5 % mehr Einsätze als im Vorjahr.

Die Berufsfeuerwehr errichtete am Deutzer Rheinufer in bewährter Tradition eine zusätzliche Rettungswache mit 15 Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Die Kölner Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) besetzten diese Zusatzfahrzeuge und leisteten im Rahmen eines Sanitätswachdienstes in der Altstadt und um den Zülpicher Platz Erste Hilfe in über 300 Fällen. Die Freiwillige Feuerwehr Köln unterstützte mit ihrem Fernmeldedienst den Wachbetrieb. Auf den Feuer- und Rettungswachen waren für alle Rettungswagen Überstunden angeordnet.

Insgesamt disponierte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr 661 medizinische Notfälle (2010: 527, 2009: 490) für den Rettungsdienst. Dies sind doppelt so viele wie an einem üblichen Tag. Der Zahl betrunkener Jugendliche nahm nicht zu, auch die Zahl der Glasschnitt-Verletzungen stagnierte.

Der Sanitätsdienst der Hilfsorganisationen baute außerdem sechs Unfallhilfsstellen rund um die Kölner Altstadt auf, den der Malteser Hilfsdienst führte. Hier wurden 227 (2010: 117, 2009: 186) Personen behandelt, von denen 53 (2010: 17, 2009: 45) zu einem Krankenhaus gebracht werden mussten.

Wegen des starken Besucherandrangs stimmten sich Polizei, Ordnungsamt der Stadt Köln und Berufsfeuerwehr kontinuierlich ab. Zum Abend verlagerte sich das Einsatzaufkommen mit den Feiernden zur Frankenwerft und vor allem zum Zülpicher Platz. Spitzenbelastungen des Kölner Rettungsdienstes und des Sanitätswachdienstes gab es nach 13 Uhr und frühmorgens nach 3 Uhr.

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