Kein Sonderopfer für den Schichtdienst zulassen

11. November 2011 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

In den heutigen Tarifverhandlungen hat die DPolG Berlin gemeinsam mit der DBB Tarifunion den vom Innensenator vorgelegten Vorschlag heftig kritisiert.

Zur Erinnerung: Der Innensenator will für den Erhalt des 12-Stunden-Dienstes von den Beschäftigten als Gegenleistung 2 Wochenarbeitsstunden mehr (40,5 Std. statt 38,5 Std.). Das entspricht einer Entgeltkürzung von 5 %.

In den Verhandlungen haben wir deutlich gemacht, dass ein Kompromiss zwar denkbar ist, aber dieser Kompromiss darf kein unzumutbares Sonderopfer für die Kollegen darstellen.

Wenn die Mehrheit der Kollegen den 12-Stunden-Dienst möchte, dann werden wir uns auch daran orientieren. Aber es darf keinen 12-Stunden-Dienst um jeden vom Innensenator diktierten Preis geben.

Wir haben dem Innensenator vorgeschlagen, sich an anderen Arbeitszeitmodellen des Landes Berlin zu orientieren. Dort gilt auch die 38,5 Stundenwoche im 12-Stunden-Wechselschichtdienst. Es ist nicht einsehbar, warum gerade der Polizeibereich mit seinen besonderen Belastungen nun auch noch schlechter behandelt werden soll, als andere Bereiche.

Nur durch unsere konsequente Haltung konnte in den letzten 12 Monaten die 40,5 Std. Woche verhindert werden. In keinem anderen Bundesland gibt es eine Schlechterstellung von Wechselschichtdienstleistenden gegenüber anderen

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