Das BBK zu Gast in der Schweiz

11. November 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Vom 08. bis 09. November 2011 fand das diesjährige „Gipfeltreffen“ zwischen der schweizerischen Partnerbehörde, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) mit Sitz in Bern, und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) statt. Zu diesem traditionell jährlich stattfindenden Treffen kam man dieses Jahr auf Einladung des BABS in Murten in der Schweiz zusammen. Die beiden Behörden vereint eine langjährige, intensive Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen des Bevölkerungsschutzes.

Das diesjährige Treffen hatte dabei zum Schwerpunkt den gegenseitigen Austausch zu den Themen Fortentwicklung von Bevölkerungsschutzstrategien, Schutz Kritischer Infrastrukturen (hier insbesondere das grenzüberschreitend hochaktuelle Thema Cyber-Abwehr), Einsatz von Simulationssoftware und Zertifizierungsoptionen in der Ausbildung, Evakuierung in Großschadenslagen (insbesondere in der Umgebung von – häufig grenznahen – Kernkraftwerken) und Information der Bevölkerung im Bereich Selbstschutz.

Deutschland und die Schweiz sind dabei nicht nur geographisch Nachbarländer, sondern auch aufgrund ihrer jeweiligen Struktur als föderale Staaten inhaltlich oftmals nah beieinander, wie auch der Austausch zu diesen Themen zeigte. Umso mehr lässt sich vom jeweils anderen immer wieder lernen: so war für die Schweizer die Simulationstechnik in der Ausbildung der AKNZ von besonderem Interesse, die deutsche Delegation zeigte sich besonders interessiert an einem vom BABS in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich laufenden Forschungsprojekt zum Thema Evakuierung. Mögliche Kooperationsfelder wurden dabei identifiziert, bereits bestehende Zusammenarbeit präsentiert und fortgeführt. Der Besuch wurde durch einen kulturellen Teil rund um den geschichtsträchtigen Tagungsort in der Drei-Seen-Region im Kanton Freiburg abgerundet.

In ihren jeweiligen Resümees betonten sowohl BBK-Präsident Christoph Unger als auch der Direktor des BABS, Willi Scholl, wie wichtig und produktiv die Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich des Bevölkerungsschutzes sei.

Im kommenden Jahr wird wieder eine Schweizer Delegation zu Besuch im BBK sein.

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