Grenzübergreifend: Gewalt gegen Polizeibeamte

10. November 2011 | Themenbereich: Polizei, Saarland | Drucken

Am Donnerstag (10.11.2011) fand im saarländischen Freisen eine gemeinsame Veranstaltung der Polizeien aus Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und der Bundespolizei statt.

Der Einladung der Landespolizeidirektion des Saarlandes folgten zahlreiche Vertreter der Justiz sowie der Police Grand-Ducale aus Luxemburg, dem Polizeipräsidium Trier und der Bundespolizeidirektion Koblenz.

Der saarländische Innenstaatssekretär Georg Jungmann und der Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Freisen Wolfgang Alles begrüßten neben zahlreichen Ehrengästen auch etwa 200 Polizeibeamten der beteiligten Behörden.

In zwei Podiumsdiskussionen, an denen auch Vertreter der Justiz teilnahmen und fünf Workshops tauschten sich die Polizeibeamten zu einem Thema aus, das mittlerweile leider zum polizeilichen Alltag gehört: Gewalt gegen Polizeibeamte.

In einem eindringlichen Erlebnisbericht schilderte ein betroffener Polizeibeamter seine persönlichen Erfahrungen als Opfer.

Ziel der Veranstaltung war es, bei einem Blick über die Landesgrenzen hinaus von Erfahrungen der jeweils anderen zu lernen und gemeinsame Strategien zu diskutieren.

Die sogenannten „Freisener Gespräche“ finden seit dem 27. Mai 2008 auf Initiative des Polizeipräsidiums Trier statt und dienen dem grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zwischen den Polizeien aus Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und der Bundespolizei.

In bisher insgesamt fünf Treffen wurden die gegenseitige Unterstützung und Durchführung gemeinsamer Einsätze, die Erstellung eines gemeinsamen Einsatz- und Veranstaltungskalenders sowie die Organisation und Umsetzung gegenseitiger Hospitationen besprochen.

Gemeinsam wurde eine Seminarreihe unter dem Namen „Voneinander Lernen“ ins Leben gerufen, in deren Rahmen bisher zwei Veranstaltungen (2009 in Luxemburg zum Thema Gewalt in sozialen Beziehungen, 2010 in Trier zum Thema Jugenddelinquenz) stattfanden.

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