Katastrophenschutzübung „Verletztentransport 2011“

9. November 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Vom 21. – 23.Oktober 2011 fand auf dem Truppenübungsplatz Lehnin in Brandenburg die Katastrophenschutzübung „Verletztentransport 2011“ statt.  Einheiten des Landesverbandes Berlin (LV BE) des Roten Kreuzes (DRK) beübten die neu konzipierten Katastrophenschutzteileinheiten Patiententransportzug (PTZ), einen Behandlungsplatz 25 Berlin (BHP 25 BE) und eine Führungsgruppe. Im Rahmen der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit (ZMZ) nahm auch ein PTZ des Lazarettregiments 31 Berlin der Bundeswehr teil.

Die Übung war mehrtägig angelegt und bestand aus theoretischen Inhalten, Stationsübungen und einer Vollübung. Bei der Vollübung stellten die Einheiten ein unwetterbedingtes Schadensszenario mit einem Massenanfall von Verletzten (MANV) dar.

Insgesamt nahmen rund 250 Personen mit mehr als 40 Fahrzeugen an der Übung teil. Dazu zählten neben den beübten Einheiten die Logistik, Patientendarsteller, die Übungsleitung sowie zahlreiche Übungsbeobachter, zu denen auch Vertreter des DRK, der Bundeswehr, des Berliner Senats, der Berliner Feuerwehr und des BBK gehörten.

Das BBK beobachtete die Übung mit hohem Interesse, da wenige Wochen zuvor eine Planübung für die Patiententransportgruppe und die Führungsgruppe der Medizinischen Task Force (MTF) am Pilotstandort in Kassel durchgeführt wurde. Die übenden Einheiten waren, trotz regionaler Unterschiede, in beiden Fällen nahezu identisch aufgebaut und konnten somit einen guten Einblick in die Arbeitsweise der MTF geben. Die während der Übung gewonnen Erkenntnisse werden in die weitere Entwicklung der MTF einfließen.

 

 

 

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