Katastrophenschützer üben den Ernstfall

8. November 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Sachsen | Drucken

Am heutigen und morgigen Tage führen die Landkreise Nordsachsen und Meißen eine Katastrophenschutzübung unter Nutzung des computergestützten Simulationssystems SAFER durch. Trainiert wird an beiden Tagen in der Landesdirektion Leipzig.

 

SAFER bietet die Möglichkeit verschiedene Szenarien, wie beispielsweise Hochwasser, Zugunglücke oder Chemieunfälle realitätsnah und zeitkritisch zu beüben. Die Übungsteilnehmer können sich in der 3-D-Simulation frei im Szenario bewegen. Das System ist mehrfach preisgekrönt und wurde zuletzt im Oktober mit dem Innovationspreis des Deutschen Beamtenbundes ausgezeichnet.

Die sächsischen Landkreise haben erstmals die Gelegenheit, SAFER mit einem auf ihre jeweiligen Anforderungen zugeschnittenem Szenario zu erproben. Beide beteiligten Landkreise haben sich für die Simulation eines Eisenbahnunfalls mit mehr als 100 Verletzten entschieden, dessen Bewältigung ein enges Zusammenwirken von Rettungsdienst-, Feuerwehr-, Polizei- und Katastrophenschutzkräften erfordert. Begleitet wird die Testphase durch die Landesdirektion Leipzig und die Landesfeuerwehrschule Sachsen.

Ermöglicht wurde die Übung durch eine im Juni dieses Jahres vom sächsischen Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, und dem Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, geschlossene Kooperationsvereinbarung. Die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz hat das System SAFER gemeinsam mit Kooperationspartnern wie der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und dem Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz entwickelt und setzt es für Ausbildungs- und Übungszwecke ein.

 

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