Erweitertes Führungszeugnis und Alkoholverbot

4. November 2011 | Themenbereich: Berlin, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Es ist ausdrücklich zu begrüßen, dass die BDK-Forderung der verpflichtenden Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses nun im Gesetz für den Kinderschutz verankert werden soll. Die Erstellung muss aber für ehrenamtlich Tätige in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen kostenfrei erfolgen.

„Die Freizeitgestaltung und somit auch ein Teil der Erziehung wird durch das wichtige Engagement vieler verantwortungsvoller ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger getragen und darf für diese nicht noch eine finanzielle Belastung darstellen“ so der Landesvorsitzende Michael Böhl

Das Alkohol die Ursache vieler gesellschaftlicher Probleme darstellt ist ebenso wenig neu, wie die Tatsache, dass gerade im Jugendschutz die jahrelange Duldung von Gesetzesüberschreitungen hingenommen wurden.

Nachdem nun das Kind in den „Alkoholbrunnen“ gefallen ist, scheint eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes angebracht.

„Es hätte sicher ausgereicht die Einhaltung bereits bestehender Gesetze sicherzustellen und erzieherisch einzugreifen. Nur neue Lippenbekenntnisse reichen nicht, sondern auch eine konsequente Überwachung der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes“ so Böhl weiter

 

 

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