Antisemitismus als Problem stärker wahrnehmen

2. November 2011 | Themenbereich: FdP, Parteien | Drucken

Zum heute im Kabinett beratenen Bericht des unabhängigen Expertengremiums „Antisemitismus“ erklärt der Experte für Fragen des politischen Extremismus Stefan RUPPERT:  Antisemitismus muss als gesellschaftliches Problem stärker wahrgenommen und bekämpft werden. Es ist besorgniserregend, dass antisemitische Ressentiments Zustimmung bei rund 20 Prozent der Bevölkerung finden würden. Vorurteilen und tief verwurzelten Klischees muss entschieden entgegengetreten werden. Zudem ist es wichtig, Formen des Antisemitismus jenseits des rechtsextremen Kontextes zu erkennen. Auch auf linksextreme und islamistische Judenfeindlichkeit müssen Politik und Gesellschaft bessere Antworten finden.

Die FDP-Bundestagsfraktion dankt dem Expertenkreis für den umfangreichen und informativen Bericht. Wir werden die politischen Empfehlungen des Gremiums prüfen und die notwendigen Schritte einleiten. Zudem werden wir Liberale uns für eine sachliche und konstruktive Debatte zum Problem des Antisemitismus? im Parlament einsetzen.

 

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