Seit heute Morgen neue Polizeistruktur am Start

1. November 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Brandenburgs Polizei blickt heute auf zwei Jahrzehnte erfolgreiche Entwicklung zurück. Am 1. November 1991 hatte sie in der ersten neuen Organisationsstruktur nach der Wende mit sechs Polizeipräsidien an der Spitze ihre Arbeit aufgenommen. Innenminister Dietmar Woidke erinnerte am (heutigen) Dienstag in Potsdam an den „erfolgreichen Weg“ der Polizei im Land. Sie habe in anerkennenswerter Weise den Weg vom einstigen „bewaffneten Organ der DDR-Staatsmacht zur Polizei im demokratischen Rechtsstaat“ gefunden. Mit großer Bereitschaft zu Fortbildung und notwendiger Veränderung sowie mit hohem persönlichem Einsatz für die Sicherheit der Bürger hätten sich damals die ehemaligen Volkspolizisten gemeinsam mit ihren westdeutschen Aufbauhelfern schnell breite Akzeptanz bei den Bürgern erarbeitet. Dafür wolle er am heutigen Tag persönlich Danke sagen, so Woidke.

 

Zur guten Entwicklung der Brandenburger Polizei gehörten Arbeitsergebnisse bei der Kriminalitäts- und Unfallbekämpfung, mit denen man im Ländervergleich seit langem Schritt halte. Auf Gebieten wie beispielsweise der technischen Ausstattung oder der Online-Kommunikation ist man laut Woidke sogar ganz vorne mit dabei. „Es gibt angesichts neuer Herausforderungen und technischer Entwicklungen auch heute noch viel zu tun. Aber die Bilanz der Polizei stimmt. Brandenburg kann auf seine Polizistinnen und Polizisten stolz sein“, so das Fazit des Innenministers.

 

Zu den Erfolgsfaktoren zählte er auch den engagierten Einsatz zahlreicher „Westbeamter“, die Anfang der neunziger Jahre vor allem aus Nordrhein-Westfahlen nach Brandenburg kamen und bei Aufbau und Entwicklung der Polizei unterstützten. „Das war eine wichtige Hilfe, für die wir dankbar sind“ sagte Woidke. Ein anderer entscheidender Punkt waren das Verständnis und die Bereitschaft der Polizeiangehörigen für notwendige Veränderungen. Auf die komme es auch weiterhin an, da es bei der Polizei als „einer dynamischen Organisation“ keinen Stillstand geben könne.

 

Das zeige auch die aktuelle Polizeireform im Land, die am heutigen Morgen mit dem Arbeitsstart der 16 Polizeiinspektionen und 33 Polizeireviere eine weitere entscheidende Etappe genommen hat. Diese neuen Polizeidienststellen lösen die bisherigen Schutzbereiche und Polizeiwachen ab. Zug um Zug werden bis zum Jahresende mit den abschließenden Personalentscheidungen die letzten Punkte in der neuen Binnenstruktur gesetzt. Damit steht die neue Polizeistruktur jetzt vollständig, die von dem zu Beginn dieses Jahres eingerichteten Polizeipräsidium und den nachfolgend gestarteten vier regionalen Polizeidirektionen geführt wird. „Wir haben damit eine schlanke und flexible Organisation, die uns notwendige Spielräume für das dritte Polizei-Jahrzehnt lässt“, sagte Woidke. „Wir werden die Polizei in den kommenden Jahren personell so aufstellen und so ausstatten, dass sie wie bisher professionell und wirkungsvoll ihren Sicherheitsauftrag erfüllen kann“, versicherte der Innenminister. Dem diene auch die für 2014 vorgesehene umfassende Evaluierung der neuen Polizeiorganisation.

 

 

Quelle: Ministerium des Innern des Landes Brandenburg

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