Null Toleranz gegenüber Hooligans

31. Oktober 2011 | Themenbereich: Hessen | Drucken

Gewalt von sogenannten Fußballfans nicht länger hinnehmbar, Eintrachtverantwortliche um Gespräch gebeten

Wiesbaden. „Null-Toleranz gegenüber gewaltbereiten Fußballfans, ein anderes Credo kann es nicht mehr geben!“, so der Hessische Innenminister Boris Rhein nach ersten Auswertungen der gewalttätigen Angriffe auf Polizeibeamte bei dem Pokalspiel am vergangenen Mittwoch in Frankfurt.

„Bisher haben die Verantwortlichen der Frankfurter Ultras Gesprächsangebote von Seiten der Polizei ignoriert. Stattdessen attackierten Ultras und Hooligans am vergangenen Mittwoch gezielt Polizeibeamte und verletzten diese zum Teil schwer. Die Gewalt der sogenannten Fußballfans hat jetzt eine Qualität erreicht, der wir entschieden entgegenwirken werden. Allein auf die Selbstreinigungskräfte der Fangruppen zu setzen reicht offenbar nicht aus, um die gewaltbereiten Ultras zum Einlenken zu bewegen. Ab sofort legt die Polizei eine härtere Gangart gegen gewaltbereite Problemfans ein.“, so Innenminister Rhein weiter.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht müssen verschärfte Maßnahmen getroffen werden. „Das sind wir den Polizisten, den friedlichen Fans und den Familien, die ins Stadion kommen, schuldig. Ich habe daher, kurzfristig in der kommenden Woche die Verantwortlichen der SG Eintracht Frankfurt zu einem Gespräch ins Innenministerium eingeladen“, so Innenminister Boris Rhein.

„Gewalt, bewusste Angriffe gegen Polizisten, Störung der An- und Abreise sowie des Spielverlaufs und die Inkaufnahme von Verletzungen Unbeteiligter haben nichts mit Fairplay und Fankultur zu tun. Ich bin mir sicher, dass dies auch die Frankfurter Eintracht und die meisten Fans so sehen. Künftig sollte wieder der Sport auf dem Spielfeld das sein, worüber man anschließend bei Fußballspielen in Frankfurt spricht“, so Innenminister Rhein abschließend.

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