DBB ZUM DEMOGRAFIEBERICHT

27. Oktober 2011 | Themenbereich: dbb Beamtenbund, Interessenvertretungen | Drucken

Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat den am 26. Oktober 2011 vorgelegten „Bericht der Bundesregierung zur demografischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes“ als notwendigen und richtigen Schritt gewertet. „Es ist verdienstvoll, die Folgen der Demografie in den Blick zu nehmen und sich so auf die Meisterung dieser Gegenwarts- und Zukunftsaufgabe einzustellen“, sagte Heesen zu dem von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im Kabinett vorgestellten Demografiebericht.

„Wir unterstützen die Ziele der Bundesregierung im Bereich einer demografiegerechten Personalpolitik für die Bundesverwaltung, die sowohl die Belange älterer Beschäftigter als auch die Gewinnung von Nachwuchskräften berücksichtigen muss“, machte Heesen deutlich. Seit langem trete der dbb deshalb unter anderem für alters- und alternsgerechte Arbeitsgestaltung in der Bundesverwaltung, für Förderung des Gesundheitsmanagements und gezielte Qualifizierungsangebote ein.

„Allerdings gehört zu den im Bericht angeführten ‚konkurrenzfähigen Beschäftigungsbedingungen‘, die der öffentliche Dienst bieten muss, um gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte im Wettbewerb mit der Wirtschaft zu gewinnen und das eigene Personal zu binden, auch eine attraktivere Bezahlung. Wir sehen das als einen Bereich, in dem der öffentliche Dienst mit gutem Beispiel vorangehen muss.“

Bislang sei die Wirtschaft dabei den öffentlichen Arbeitgebern deutlich voraus. Der Demografiebericht liefert laut Friedrich erstmals eine umfassende Beschreibung der demografischen Lage in Deutschland und der zu erwartenden Entwicklung. Daraus geht hervor, dass die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2060 auf 65 bis 70 Millionen zurückgehen und dann jeder Dritte (34 Prozent) mindestens 65 Jahre alt sein wird. Als Leitziele von gesamtstaatlicher Bedeutung sind in dem Bericht genannt: Chancen eines längeren Lebens erkennen und nutzen ; Wachstumsperspektiven stärken und Wohlstand sichern; soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt erhalten und stärken; Handlungsfähigkeit des Staates bewahren.

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