Wechsel bei der Generallandesanwaltschaft Bayern

25. Oktober 2011 | Themenbereich: Bayern, Justiz | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat heute den Generallandesanwalt Bayern, Dr. Wolfgang Heckner, in den Ruhestand verabschiedet und seine Nachfolgerin, Heidrun Piwernetz, in das Amt eingeführt. Herrmann: „Dr. Heckner hat als herausragende Persönlichkeit die Landesanwaltschaft wesentlich geprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist: Eine höchst effiziente bayerische Staatsbehörde an der Nahtstelle zwischen Verwaltung und Gerichtsbarkeit. Die Landesanwaltschaft mit ihrem großen Aufgabenspektrum auf höchstem Niveau genießt allseits großes Ansehen. Das ist auch der große Verdienst von Generallandesanwalt Dr. Heckner“. Die Landesanwaltschaft betreut jährlich rund 2.000 Gerichtsverfahren des Freistaates Bayern und mehr als 100 Disziplinarverfahren. Ihr Internetauftritt mit umfassendem Rechtsprechungs- und Newsletterdienst zeigt, das sie in jeder Hinsicht auf Augenhöhe zu renommierten Anwaltskanzleien arbeitet. Herrmann: „Ich freue mich, dass mit Heidrun Piwernetz – der ersten Generallandesanwältin – einmal mehr eine Spitzenposition in der bayerischen Verwaltung mit einer Frau besetzt wird.“
Dr. Wolfgang Heckner begann seinen Dienst für den Freistaat Bayern im April 1975 bei der Regierung von Oberbayern. Nach weiteren Stationen am Landratsamt Ebersberg und dem Innenministerium übernahm Heckner im November 1989 als Nationaler Sachverständiger der Europäischen Kommission in Brüssel eine besondere Aufgabe. Nach seiner Rückkehr von dort war Heckner im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit sowie im Innenministerium tätig. Am 1. September 2002 wurde er dann zum Leiter der Landesanwaltschaft Bayern ernannt.

Heckners Nachfolgerin Heidrun Piwernetz hat in verschiedensten Positionen der bayerischen Verwaltung hohe fachliche wie soziale Kompetenz erworben. Ihren Dienst für den Freistaat Bayern begann sie im Januar 1988 bei der Regierung von Oberfranken. Ihr weiterer Weg führte sie über das Landratsamt Coburg im April 1992 in das Innenministerium. Im Februar 1995 wechselte Piwernetz in die Bayerische Staatskanzlei und kehrte im Oktober 1996 als persönliche Referentin des Innenministers und Leiterin des Ministerbüros in das Innenministerium zurück. Ab März 2000 war Piwernetz Regierungsvizepräsidentin zunächst bei der Regierung von Unterfranken, dann ab März 2005 bei der Regierung von Oberbayern. Von Februar 2007 an war sie Leiterin der „Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU“ in Brüssel und schließlich ab 1. April 2010 Leiterin der „Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund“ in Berlin. Herrmann: „Heidrun Piwernetz hat auf Landesebene, Bundesebene und auch auf europäischer Ebene reiche Berufserfahrung gesammelt. Für die komplexen Herausforderungen als Leiterin der Landesanwaltschaft Bayern ist sie damit bestens gerüstet. Für ihre neue verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich ihr alles Gute, viel Erfolg, aber auch Glück und Freude bei der Arbeit“.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.