Private Geschwindigkeitskontrollen häufig nur „Abzocke“!

21. Oktober 2011 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Hermann Benker, bayerischer Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), fordert die bayerischen Städte und Gemeinden auf, dem Beispiel von Stockheim (Landkreis Kronach) zu folgen und die kommunale Verkehrsüberwachung durch Privatfirmen einzustellen. Nach seiner Ansicht werden diese Geschwindigkeitskontrollen überwiegend zur „Abzocke“ der Autofahrer genutzt und nicht aus Gründen der Verkehrssicherheit durchgeführt. Diese Kontrollen gehören nach Überzeugung der DPolG in die Hände der Polizei.

„Anstatt an Unfallschwerpunkten zu kontrollieren, stehen bei kommunalen Geschwindigkeitskontrollen durch Privatunternehmen fiskalische Gründe der an den Einnahmen Beteiligten im Vordergrund,“ so Benker. Er findet es bemerkenswert, dass ein Bürgermeister nun endlich zugegeben hat, die Gemeindekasse jahrelang auf Kosten der Autofahrer „gefüttert“ zu haben.

Der DPolG-Vorsitzende betont, dass bei der Festlegung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und der Einrichtung von Messstellen ausschließlich die Verkehrssicherheit und nicht finanzielle Interessen im Vordergrund stehen dürfen.

 

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