Meinungsaustausch mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil

21. Oktober 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Zu einem Meinungsaustausch mit dem Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Martin Zeil, trafen in Berlin Waldemar Marks, BDSW Landesgruppenvorsitzender Bayern, und Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW BUNDESVERBANDES DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT, zusammen. Das Treffen fand im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) unter Leitung des BDWi-Präsident Werner Küsters statt.

Marks und Olschok erläuterten das vielfältige Aufgabenspektrum und die damit einhergehenden, steigenden Anforderungen an die Branche. Dem sei man mit einer Qualitätsoffensive begegnet. In der Zwischenzeit beginnen durchschnittlich über 1.200 junge Menschen Jahr für Jahr einen Ausbildungsberuf in der Sicherheitswirtschaft. – Insgesamt arbeiten in Bayern fast 21.000 Beschäftigten bei Sicherheitsdienstleistern, der Umsatz beträgt eine halbe Milliarde Euro.

Ein zunehmendes Problem, so Marks und Olschok, bestehe im zu einfachen Marktzugang. Beide warben beim Wirtschaftsminister um Unterstützung, den Marktzugang zu erschweren und freiwillige Qualitätsbemühungen zu unterstützen.

Ferner kritisierte Marks, dass insbesondere in der Landeshauptstadt München eine Reihe von Objektschutzmaßnahmen von der Polizei wahrgenommen werden. Hier bestünde erheblicher Spielraum für private Sicherheitsdienstleister. Diese hätten sich bewährt, zum Beispiel bei der U-Bahn-Wache in München. Zeil bot an, mit seinem Hause und der bayerischen FDP in einen Dialog zu treten, welche Sicherheitsmaßnahmen einer Privatisierung zugänglich seien.

 

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