Einsatz im Kosovo nicht aus dem Auge verlieren!

21. Oktober 2011 | Themenbereich: BundeswehrVerband | Drucken

Vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen zwischen Serben und Albanern im Kosovo mahnt der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst Ulrich Kirsch, die deutschen Soldatinnen und Soldaten auf dem Balkan nicht aus dem Auge zu verlieren. Kirsch: „Das Engagement im Kosovo darf nicht zum vergessenen Einsatz im Vorhof Europas werden!“

 

Angesichts der Dominanz des Afghanistan-Einsatzes in der öffentlichen Wahrnehmung sagte Kirsch: „Die Bundeswehr ist mittlerweile eine Einsatzarmee. Sie leistet derzeit weltweit einen hervorragenden Dienst – auf drei Kontinenten und auf hoher See.“

Wie anspruchsvoll und gefährlich dieser Dienst ist, belegt der Anschlag vom Mittwoch, bei dem in Afghanistan ein deutscher Soldat mittelschwer verwundet worden ist. Oberst Ulrich Kirsch: „Dieses schlimme Ereignis belegt, wie dringend wir die noch ausstehenden Verbesserungen in der Einsatzversorgung brauchen.“

Der Deutsche BundeswehrVerband begrüßt die vom Parlament ausgehende entsprechende Initiative und die aktuellen Vorschläge zur Verbesserung für Verwundete und Hinterbliebene. Kirsch: „Die Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien sind dankbar dafür, dass Regierung und Parlament mit den jetzt vorgelegten Verbesserungen zur Einsatzversorgung ihrer Verantwortung nunmehr nachkommen. Das ist ein gutes Signal an die Truppe.“

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.