Alkoholverbot in Münchner S-Bahn

21. Oktober 2011 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Entscheidung der Gesellschaftsversammlung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV), künftig auch in der Münchner S-Bahn den Alkoholkonsum zu verbieten, als einen weiteren Schritt für die Sicherheit der Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr begrüßt. „Die Entscheidung der Gesellschafterversammlung ist konsequent. Die Fahrgäste des ÖPNV unterscheiden sowieso nicht zwischen der U-Bahn, wo Alkoholkonsum bisher schon verboten war und der S-Bahn. Darüber hinaus ist die Entscheidung aber auch richtig und wichtig, weil die Gefahr, Opfer von unter Alkoholeinfluss stehenden Randalierern zu werden, wieder ein Stück mehr vermindert werden kann.“

Herrmann sagte, Städte wie München und Nürnberg aber auch zuletzt Hamburg hätten gute Erfahrungen mit dem Alkoholkonsumverbot in U-Bahn und Straßenbahn gemacht, weil es eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung findet und das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste wesentlich verbessert. Der Einfluss von Alkohol auf die Gewaltbereitschaft und auf die Begehung von Straftaten ist nach Auffassung Herrmanns so groß, „dass an möglichst vielen Stellschrauben – wie eben diesem Alkoholkonsumverbot im ÖPNV – gedreht werden muss. Es ist ganz klar: Konkret geregelte, bekanntgemachte und durchgesetzte Alkoholverbote wirken sich auf die Sicherheit der Fahrgäste positiv aus. Ein Alkoholkonsumverbot verbessert die objektive und subjektive Sicherheit im ÖPNV.“

 

 

 

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