Waffenstillstand zwischen „Hells Angels“ und „Bandidos“ aufgehoben

20. Oktober 2011 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Rockerkriminalität ist organisierte Kriminalität und eine ernstzunehmende Bedrohung für unser Land. Wer etwas anderes behauptet, verschließt sich den Tatsachen.

Der BDK hat bereits mehrfach auf die Bedrohung der Gesellschaft durch polizeirelevante Rockerclubs (sog. OMCG’s = outlaw motorcycle gangs) hingewiesen. Zu dieser Thematik hat der BDK bereits vor einiger Zeit ein Positionspapier erstellt, welches unter www.bdk.de/der-bdk/positionspapiere zu finden ist und die Problematiken, aber auch die Bekämpfungsansätze, deutlich macht

Die Mitglieder der OMCG‘s trifft man im Rotlichtmilieu oder im Bereich des Drogen- und Waffenhandels an. Die Clubs versuchen zugleich parallel ihren Einfluss auf legale Geschäfts- und Wirtschaftsbereiche, wie z.B. das Wach-, Sicherheits- und Speditionsgewerbe, Gastronomie, Tattoo Studios und die Erotikbranche, auszubauen. Parallel wollen sie durch Wohltätigkeitsveranstaltungen und Spenden gesellschaftsfähig werden und suchen die Nähe zu Prominenz. Klare mafiöse Verhaltensmuster.

 

OMCG’s sind geprägt von einer systemischen Abschottung nach außen, die durch die für alle sichtbare Bedrohlichkeit allein durch das einheitliche martialische Auftreten verstärkt wird. Gewalttaten aus diesen Gruppierungen haben überwiegend mit wirtschaftlichen Interessen zu tun. Es geht dabei um Machtdemonstration sowie dem Sichern von Gebietsansprüchen und Einflussbereichen. So aktuell jetzt auch in Berlin.

Zustände, die sich ein Rechtsstaat nicht leisten kann – nicht leisten darf.

Vereinsverbote wirken! Wie das Beispiel des Verbots der Hells Angels in Hamburg 1983 noch heute zeigt, verhindern sie zumindest das unkontrollierte Zeigen ihrer Symbole in der Öffentlichkeit. Schon dadurch wird das martialische Auftreten eingedämmt und das Bedrohungspotenzial eingegrenzt.

Die ewige Leier, dass Vereinsverbote juristisch nur schwer durchzusetzen sind, da nachgewiesen werden muss, dass die Straftaten eines einzelnen Mitglieds für Zwecke des gesamten Vereins begangen wurden und das Delikt jeweils dem Verein in seiner Gesamtheit zugeordnet werden muss, ist ein Armutszeugnis für den deutschen Staat. Die Mitgliedschaft in einem OMCG impliziert die Gesinnung des Einzelnen und damit die des gesamten Clubs! Eine Mitgliedschaft in einem OMCG ist ohne die Begehung von Straftaten gar nicht möglich. Das können Ungläubige – die den polizeilichen Erkenntnissen misstrauen – auch gerne z.B. in der entsprechenden Literatur, auch von Aussteigern, nachlesen. Zudem ist der eingetragene Vereinszweck nur vorgeschobene und keinesfalls zutreffend. Oder glaubt etwa jemand wirklich noch, es gehe ums gemeinschaftliche Motorradfahren?

Eingeleitete örtliche Vereinsverbote, wie vor kurzem in Frankfurt, betrafen bislang nur einzelne Chapter bzw. Charter. Auch wenn Mitglieder verbotener OMCG nach ihrer Auflösung entweder in andere Chapter/Charter wechselten oder aber in einer Nachbarstadt einen neuen Chapter/Charter gründeten, verbleibt ein Sicherheitsgewinn. Zudem ist ein Verbot ein deutliches, ein starkes Signal an die Protagonisten.

Ein Verbot ist aber natürlich kein Allheilmittel. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hält es für unverzichtbar, alle rechtlich zulässigen und taktisch möglichen Maßnahmen der Strafverfolgung und polizeilichen Gefahrenabwehr zu treffen, um Rocker-Kriminalität wirkungsvoll zu bekämpfen. Neben den Strafverfolgungsbehörden müssen alle staatlichen Stellen kooperativ ihre verkehrs-, vereins-, gaststätten-, gewerbe- und baurechtlichen Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen und den notwendigen Informationsaustausch sicherstellen.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert außer einem generellen Vereinsverbot deshalb, dass der staatliche Kontroll- und Überwachungsdruck gegenüber diesen OMCG’s kontinuierlich erhöht und gehalten wird. Hierzu ist es dringend erforderlich, alle relevanten Informationen zu sammeln, zu strukturieren und überregional optimal auszuwerten. Die Bekämpfung der Rockerkriminalität muss bundesweit ein weiterer Schwerpunkt polizeilicher Aufklärungsarbeit werden. Die Delikte müssen auch dann konsequent verfolgt werden, wenn die Aufklärung langwierig ist und viel Personal bindet. „Deals“ im Strafverfahren zwischen den Beteiligten sind nicht länger hinzunehmen. Es muss künftig darauf hingewirkt werden, dass Verfahren gegen Mitglieder der OMCG’s ausschließlich durch die Schwerpunktstaatsanwaltschaften „Organisierte Kriminalität“ geführt werden. Hierfür sind die erforderlichen Ressourcen bereitzustellen, ohne andere Felder der OK-Bekämpfung zu vernachlässigen.

Der Staat darf sich nicht länger vorführen lassen. Es wird Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzen!

Quelle: BdK

 

22 Kommentare
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  1. Sehr gut kommentiert,

    es wird höchste Zeit, dass seriöse Politiker endlich handeln und nicht, wie zum Teil in Hannover geschehen, zusammen mit führenden Hells Angels in Schickimickilokalen posieren oder deren Treiben gut heißen, da sie angeblich das Rotlichmileu „befriedet“ haben. Wie einfältig muss man sein, um dies glauben zu können?
    Es ist ein Skandal sondergleichen, wenn ein „Rechtsanwalt“, der tief im hannöverschen Rotlichbereich verwurzelt ist und dort seine Geschäfte macht diejenigen mit Klagen zu überziehen versucht, die diese Missstände aufzeigen!

    Dem BDK, der HAZ und dem NDR kann man nur für diese couragierte Aufklärung danken.
    Organisierte Kriminalität hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen!!

  2. Was ist eigentlich aus den beiden Beamten geworden die den nackten Renter „aus Versehen“ durch die Tür erschossen haben?

  3. „…die Mitgliedschaft ist ohne Begehung von Straftaten gar nicht möglich…“

    Ich bin Mitglied in so einem Club,nicht vorbestraft und hab seit 12 Jahren einen festen Arbeitsplatz ?!

  4. Tag,

    nein ich bin kein 1%er!
    Aber hier wird doch wieder viel allgemeiner Quatsch geschrieben!
    Was z.B. hat die Überschrift mit dem Artikel zu tun? Wo wird auf die Überschrift eingegangen?
    Beweise?
    Wenn die Mitgliedschaft in einem Rocker-Club eine Straftat voraussetzt, wiese sind dann so viele Rocker NICHT Vorbestraft?

    Was ist mit Schützenvereinen, die jedes Jahr martialisch Auftreten und ihre Waffen und Uniformen tragen, dabei saufen bis zum umfallen und sich gerne mal in die Fresse hauen,
    Frauen hinter dem Schützenzelt vergewaltigen usw.?

    Gerade der BDK ist in dieser Sache mehr als peinlich, greift er doch immer wieder auf die gleichen Metaphern zurück.

    Bei allem Scheiss, den die Kuttenjungs veranstalten, bleibt doch mal sachlich und konzentriert euch auch mal um richtig böse Gangs aus Russland, Rumänien und dem Kosovo!

    Hier sind wirkliche Probleme, die den Deutschen Rechtsstaat gefährden!

    Gruss,

    Paul

  5. So, man kann in den Club´s nicht Mitglied werden ohne Straftaten zu begehen? Ist das ernst gemeint??? Diese Erkenntnisse stützen sich auf Literatur, die von Aussteigern mit Hilfe von ghostwritern, in einem Fall eine Journalistin von der BILD, geschrieben wurde?!?!?! Aber die sind doch zuvor ´rausgeschmissen worden!
    Kurzum bewertet: Der BDK hat überhaupt keine Ahnung von 1%er-Clubs, wie man nach Lesen dieses Artikels ohne Mühe feststellen kann und der Hinweis auf die Aussteiger, um die vom BDK gemachten Forderungen und „Einschätzungen“ zu stützen und zu unterstreichen ist der Beweis eines Armutszeugnisses an sich und offenbart die Größe der Ahnungslosigkeit von „Schreibtisch-Tätern“ und Theoretikern…

    HÖLLENRITT und DER RACHEENGEL, also, das ist ja noch nicht mal die einfachste Form von trivialler Belletristik, das liegt sogar weit unter Arzt- und Heimatromanen

  6. Und was genau hat jetzt dieser (zweifelhafte) Artikel mit der reißerischen Überschrift zu tun…?!

  7. Armes Deutschland. Immer die bösen Rocker. warum verfolgt man(n) nicht die wahren Kriminellen in diesem Staat ? Oder ist schon mal ein Unbeteiligter bei diesen Auseinandersetzungen in Mitleidenschaft gezogen worden?

  8. Positionspapiere und Aufsätze. Und das in einer Qualität, die dem ehem. Reichssicherheitshauptamt alle Ehre gereicht hätten. Dieses Pamphlet ist derart brandstifterisch, dass man hier nichteinmal bei wohlwollenster Interpretation auch nur annährend zu einem Bildzeitungsniveau aufsteigen kann. Das die Überschrift aber auch wirklich gar nichts mit dem bestenfalls als inhaltlich ungenügend zu bewertenden Artikels zu tun hat, ist hierbei das geringste Problem

    Wenn ich mir überlege, dass BdK den Anspruch erhebt, unsere Exicutive zu vertreten wird mir wirklich übel. Eine derart komprimierte Anzahl, von Pauschalierungen, unbewiesenen Behauptungen, Verlumdungen kennt man, wenn überhaupt aus einer Demokratie, dann höchstens aus den USA, die ja unser „ach so leuchtendes Vorbild“ sind und deren Verhältnisse wir uns ja schon seit Jahrzehnten wünschen

    Obwohl es sich eigentlich erübrigt, auf Inhalte dieses „Aufsatzes“ einzugehen, möchte ich den geneigten Lesern, die Mitglied der Exicutive sind und sich vielleicht händereibend über solche „Artikel“ freuen, doch folgendes mitteilen:

    Die Exicutive ist, auch wenn einige deren Vertreter das bei ihren Handlungen gern zu verdrängen wissen, immer noch an Recht und Gesetz gebunden. Ohne nochmal auf geschichtliche „Fehlentwicklungen“ einzugehen, gibt es gute historische Gründe, weshalb bestimmte Regelungen für die Bundesrepublik von den Vätern unseres Grundgesetzes geschaffen wurden. Und NEIN lieber BdK, nicht die hohen Anforderungen an ein Vereinsverbot sind ein Armutszeugnis für unseren Staat, sondern eher deren Vertreter, die eine solche geistige Gesinnung wie die Ihre teilen.

    Ich bin selbst Member in einem der „großen 4“ 1 %er Clubs und niemand aus unserem Chapter ist durch seine Mitgliedschaft in die Situation gekommen, deswegen Straftaten zu begehen. Ohne verallgemeinern zu wollen, behaupte ich dennoch dass wir da ganz sicher nicht die rühmliche Ausnahme sind. Nur nebenbei erwähnt, offensichtlich ganz im Gegenteil zu Ihren Vertretern, denn dieser „Artikel“ erfüllt für mich jedenfalls mindestens einmal den Tatbestand der Verleumdung. Würden wir uns auf ein solches Niveau herabbegeben, müsste ich behaupten, dass eine Beschäftigung bei der Polizeit ohne Begehung von Straftaten nicht möglich ist und das ebenso wie der Autor hier mit entsprechender „Aussteigerliteratur“, rechtskräftigen Urteilen und laufenden Ermittlungsverfahren zu untermauern versuchen. Wir werden doch mehr als eingehend von allen möglichen Vertretern „unseres“ Staates überwacht. Wäre es wirklich so wie uns unterstellt wird, wären wir doch schon alle ohne Ausnahme im Bau.

    Also. Ermittelt gegen die, die Straftaten begehen, egal ob in Kutte, Uniform, Robe oder aber alle anderen „ganz normalen Leute“, beweist denen deren Straftaten und verurteilt sie wenn diese bewiesen sind. Aber bitte, hört auf mit solchen pauschalverurteilungen. Ich zitiere hier doch einmal eine Aussage „der Konkurrenz“: Heute wir, morgen ihr…. Vielleicht schafft ihr es ja und irgendwann sind alle MC´s verboten. Wäre für den Fall dann mehr als gespannt auf das nächste Feindbild

    By the way…. Ich gebe hier einmal meine mail-addi an und bin mehr als gespannt, was für Reaktionen hierauf von aufgebrachten Bürgern, was für Beileidigungen und Verleumdungen auf meinen Kommentar ankommen. Also 7exorzist7@googlemail.com
    Feuer frei

  9. So ein blöder Quatsch.
    Da sieht man wieder das die Propaganda der Bulevardpresse fruchtet.
    Oder hat Bild die gemeinsame Ausfahrt der Bandidos und Angels in München mit einem Wort erwähnt ?
    Das erinnert schwer an die Hexenverfolgung. Was ich nicht kenne muß verboten werden
    und verfolgt werden.
    Love, Loyalty & Respect
    SYLB

  10. Selten hab ich solch einen Unsinn gelesen.
    Hier wird mal wieder eine Minderheit diskreditiert, passiert ja öfter in unserem Land.
    Alle, die unangepasst und freiheitsliebend sind, machen dem Beamtentum und der Bürokratie Angst.
    Diese Menschen lassen sich nicht einordnen, katalogisieren, einschätzen und somit schlecht manipulieren. Dies kann und darf nicht sein!!
    Die Rocker machen es den ausführenden Organen, durch ihr uniformiertes, martialisches Auftreten, allerdings auch außerordentlich leicht.

    Die Frage ist doch nur, was steckt dahinter?

    Aus welchem Grund werden diese Menschen kriminalisiert?

    Aus welchem Grund versucht man Bevölkerungsgruppen zu zerschlagen, klein zu machen, zu verbiegen?

    Aus welchem Grund wird hier, vor allem durch die Medien, die daran ordentlich verdienen, Angst geschürt?

    Ist der Grund wirklich in der Unangepasstheit und die Straftaten einzelner oder steckt etwas völlig anderes dahinter?

    Es mag gesellschaftliche Schichten geben die, durch die Zerschlagung und das Verbot dieser Gruppierungen, profitieren.
    Schließlich ist hier eine Menge zu holen!
    Ich spreche von Vermögen, Grundstücke, Immobilien, von zum Teil, vielleicht nicht heute aber spätestens morgen, beachtlichem Wert!

    Von wem und aus welchem Grund werden Staatsorgane missbraucht und Steuergeld, welches man besser in die Bildung unserer Kinder investieren würde, verschleudert?
    Denkt mal darüber nach!!!

  11. Erschütternd, was ein „Polizeiorgan“ an Unsinn von sich gibt. Die Polizie soll NEUTRAL den Staat vertreten….dieser Artikel ist von Abneigung, Hass und Rachegefühlen geprägt – das steht Ihnen nicht zu.

  12. Diese Hetzjagt gab es schon mal — Kauft nicht bei Juden– Und heute sind die Rocker dran. Vice Polizei Chef Hannover — Kauft nicht bei HA– !!??
    Andere gehen für Volksverhetzung in Knast. Fehlt nur noch Berufsverbot für Rocker.
    Und was ist mit den Kinderschändern in der Kirche wurd schön unterm Tepich gemacht .
    Immer so wie es past die, die Konecke haben kommen durch und andere Köpft mann!

  13. Wenn Polizisten intellektuell in der Lage wären, komplexe Zusammenhänge zu reflektieren, würden sie wohl eher in anspruchsvolleren und somit besser bezahlten Jobs arbeiten. Die in Deutschland geltende Gewaltenteilung hat ja schließlich auch den Sinn, sicherzustellen, dass die Rechtsprechung ausschließlich durch fachlich kompetente Juristen zu erfolgen hat und nicht durch kleingeistige Erfüllungsgehilfen wie z. B. Sensationsjournalisten oder die sich hier äußernden Damen bzw. Herren von der Polizei.

  14. Bildzeitungs- Journalismus. Viel geschreibsel und 0 Aussage.

    Passt aber gut zur Stimmungsmache aller Medien zu diesem Thema.

  15. Wie im richtigen Leben müssen sich die „Herren da oben“ natürlich nicht mehr die Finger dreckig machen. Das übernehmen die Lakaien -Supporter-, dann kann man sich mit breiter Anabolikabrust hinstellen und große Reden schwingen oder für das Kinderhilfswerk sammeln.
    Ein paar Dumme werden sich blenden lassen und laut das Lied der Kriminellen singen.
    Wenn diese Clubs so staatstragend sind, wieso darf eigentlich kein anderer Motorradverein, der wirklich einer ist und in dem die Mitglieder auch einen Motorradführerschein haben (Hallo MONGOLS!), in der Nähe oder Ferne eines „etablierten Clubs“ mit „Rückencolor“ durch die Stadt fahren ohne Angst haben zu müssen von den Etablierten, ober rot, weiß oder gelb, halb totgeschlagen zu werden? Viele Fragen und nur pubertäre Antworten!

  16. Hört sich sehr Spannend an ist aber weit entfernt der Realität
    Ist aber für einen guten Thriller im Ersten zu gebrauchen.

  17. Warum gehen verfeindete OMCs mit Sprengstoff, Waffen und Fäusten aufeinander los?
    Warum ist das Leben und die Gesundheit des jeweiligen Gegenübers ihnen nichts wert?
    Warum müssen Hells Angels und Bandidos einen Friedenschluss inszenieren?
    Warum schießt ein Angehöriger des HAMC durch die geschlossene Tür seines Wohnhauses und trifft einen Polizisten tödlich?
    Warum werden mittlerweile zahlreiche Mitglieder aufgenommen, obwohl sie weder über ein Motorrad noch über einen entsprechenden Führerschein verfügen?

    Weil die Clubs die Motorräder der anderen nicht leiden kann?
    Weil es Clubs sind, die durch Sensationsjournalismus und die (intellektuell minderbemittelte) Polizei kriminalisiert werden?
    Volksverhetzung?
    Fehlende Neutralität?
    „Brandstiftung“?

    Wer durch seine Kommentare die Verbrechen bzw. die kriminellen Geschäfte dieser Organisationen verharmlost, hat entweder keine tatsächlichen Berührungspunkte zu dem Thema, ist der klassische „Scheiß Staatsgewalt“-Oppositionelle oder hat sich (auf Grund mangelnder intellektueller Fähigkeiten und/oder mangelnder Werteerziehung?) bereits durch die verharmlosende Darstellung der Pressesprecher der Clubs von diesen instrumentalisieren lassen.

  18. So viele Kriminalbeamte und so wenig Ahnung von der Materie. Mit Verlaub, der BDK hat keine Ahnung von Strukturen, vom Denken und dem daraus resultierenden Handeln von Membern sogenannter „Outlaw-Motorcycles-Clubs“.
    Von daher ist der oben genannte Artikel nicht verwunderlich.
    Sie denken, mit Verboten kommt man weiter und nennen Hamburg in diesem Zusammenhang als positives Beispiel?
    Das Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland ist armselig?
    Nein, meine Damen und Herren, Ihre Inkompetenz ist armselig!

  19. Kommentar zum Bericht

    „…die Mitgliedschaft ist ohne Begehung von Straftaten gar nicht möglich…“

    Als ehemaliges Vorstandsmietglied eines sogenannten „OMCG“ stellt sich mir die Frage:
    Wie konnte ich nicht nur Mitglied sondern sogar Vorstand werden ?
    1. Ich habe keinerlei Vorstrafen.
    2. Ich gehe seit fast 30 Jahren einer völlig normalen (und legalen!!!) Arbeit nach.
    …habe ich da etwas falsch gemacht ?

    Wie auch immer, ein Vergleich mit anderen „Gruppierungen“ wäre da sicher sehr interessant…

    „…Bekämpfung der Rockerkriminalität…“

    …neben den „üblichen Verdächtigen“ sollten da Parteimitglieder ebenso wie Mitglieder der Polizei zum Vergleich herangezogen werden. (es hat ja keiner etwas zu befürchten …oder?)
    Es wäre doch sicher sehr interessant zu sehen, wo tatsächlich die meisten illegalen Geschäfte usw gemacht werden ?!
    Selbstverständlich wird es diesen Vergleich mit seriösen Fakten niemals geben, die Gründe dafür sind denkbar einfach:
    „Rocker“ haben keine Lobby (dafür wird auch mit allen Mitteln gesorgt).
    Durch gezielt negative Berichterstattung lässt sich die Forderung nach immer mehr Überwachung und immer schärferen Gesetzen in der Öffentlichkeit gut verkaufen.
    „Rocker“das ideale Feindbild: Leicht zu erkennen und zu finden, nicht zu vergessen sind die Clubhäuser und Partys, beides eignet sich hervorragend als Übungsgebiet für SEK & CO.
    Kosten ? Resultate ? Erfolge ? …die Statistik würde ich gerne mal sehen !!

    „…Vereinsverbote…“ Sinn oder Unsinn ?

    1. das Feindbild ist weg
    2. Rockerdezernate werden (offensichtlich) überflüssig
    3. das SEK kann halbiert werden und verliert ihr bevorzugtes Trainingsgebiet…
    4. Die Polizei muss wieder nach den wirklichen Kriminellen SUCHEN
    (die tragen nämlich keine Totenköpfe auf der Jacke, sitzen in Ihren Clubhäusern
    und fahren Harley`s mit offenen Auspuffrohren…) usw usw

    Wenn wir alle in Deutschland jährlich begangenen Straftaten zu Grunde legen, wie hoch ist dann wohl der Anteil, den „Rocker“ zu verantworten haben ?
    Wieviel Steuergelder wird es im Gegenzug wohl kosten um all die Überwachungen, Kontrollen, Clubhausstürmungen, die Einrichtung von speziellen „Rockerdezernaten“ usw usw usw zu finanzieren ? Jetzt noch die Frage nach Nutzen und Resultaten dieser ganzen Maßnahmen beantworten und schon ist auch die Frage nach dem Sinn der geforderten „Vereinsverbote“ erledigt !

    Mit stolzem Gruß
    das Feindbild

  20. Ich bin amysiert…

    Ist der Bericht vom 1ten April ? Zu welchem Bericht gehört die Überschrift ?
    WAS SOLL DER UNSINN ???

    wieviel Politiker haben ihr Amt mißbraucht und Steuergeld veruntreut ?
    wieviel Pfarrer haben Kinder mißbraucht ?
    wieviel Polizisten haben Unschuldige erschossen oder mit Drogen gedealt ?
    wieviel Bauern haben im Wirtshaus mit dem Masskrug zugeschlagen ?
    wieviel Ausländer haben ihrem Gegner das Messer in den Bauch gerammt ?

    WELCHE GRUPPIERUNG WURDE DESHALB VERBOTEN ?

  21. Für „Nelli“ und für alle anderen fleißigen Beamten, Politiker und Gutmenschen in diesem „noch“ Rechtsstatt.

    1. Warum erschiesssen Polizisten den 68jährige Wanderer Friedhelm B. durch die geschlossene Tür, auf der Suche nach Dieter Zurwehme, nur Unfall?

    2. Warum erschießt eine SEK Beamte aus Köln bei einer „Übung“ mit scharfer Munition einen Kollegen?

    3. Warum klaut ein Polizist bei einer Hausdurchsuchnung in Berlin Geld?

    4. Warum werden Polizisten immer wieder wegen Einnahme von Drogen aus dem Dienst entfernt.

    5. Warum rast ein Polizei Bus fast in eine Gruppe von Rockern und verletzt einige von ihnen? Der Polizist setzt aber seine Fahrt weiter fort, ohne Anzuhalten, Fahrerflucht?

    usw., usw.
    Was Politiker so alles abziehen, glaube ich, würde hier den Rahmen sprengen! Also lassen wir das mal lieber weg :-)

    Das sind nur ein paar Punkte was die Polizei so macht und das sind Fakten und nicht von einem Presse Sprecher der Rocker erfunden!!! Wenn man sucht findet man immer was und man kann denn Menschen da daraußen ja ein Horrorszenario aufmalen. Es ist nicht alles gut was in der MC Szene passiert, aber bei der Polizei und den Politikern auch nicht oder? Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeißen, liebe Beamten und Politiker ;-) Fangt erst mal bei euch selber an, dann bekommt ihr auch eine bessere Welt.

    Ach ja, ich bin auch so ein Rocker & 1%er und gehöre einem der 4 Clubs an, aber auch ich war noch nie im Bau. Auch habe ich bis heute keine Straftat begangen, das bleibt auch so, wenn nicht in Zukunft für Rocker das zu schnell fahren oder Falsch Parken zu Straftat erklärt wird. Dann gehe ich seit vielen Jahren als Dipl.Ing. meiner Arbeit nach, wie Polizisten auch, ganz legal so mit Steuern, früh aufstehen und habe eine Frau & 2 Kinder + ein schönes Haus
    was ich bei der Bank abbezahle.
    Wenn wir doch alle Millionen von Drogengelder etc. haben dann kann mir bitte das LKA, BKA oder der BND sagen wo mein schwarz Konto mit den Millionen ist. Dann brauche ich auch nicht mehr Arbeiten. Wenn ich es gefunden habe würde ich euch auch den Gefallen tun und einen auf Bösen Rocker machen. Der gesamte Bericht ist aus meiner Sicht schon „Volksverhetzung“ und einem Rechtsstaatsprinzip unwürdig. Der Verfasser hätte auch gut zwischen 1933-1945 was schreiben können, das wäre dort bestimmt gut angekommen.

    Macht mal so weiter, irgend wann habt ihr uns alle Verboten (meine Harley & ich fahren auch ohne Club oder Kutte) aber die Menschen werdet ihr nie ändern. Das hat die DDR in ihrem Statt auch versucht, aber nie geschafft. In diesem Sinn gute Nacht und schlaft alle schön unter der Demokratie Decke ein, bis sie euch von diesem Land weggenommen wird.

    Mr. Zodiac 1%er

  22. Der HELLS ANGELS MC gibt bekannt:
    Am Sonntag, den 28. August 2011 befand sich eine Gruppe von 35 Mitgliedern des Hells Angels MC mit Motorrädern auf der Rückfahrt nach Berlin. Auf der L 49 in Richtung Vetschau kam es um ca. 12:10 zu einem schweren Zwischenfall, als ein VW-Bus der Polizei ohne Blaulicht und Sirene stark beschleunigte, um die Gruppe auf der Gegenfahrbahn zu überholen. Dabei unternahm das Polizeifahrzeug plötzlich eine starke Bremsung, und zog nach rechts in die Gruppe der Motorräder. Mindestens vier Fahrer konnten nicht mehr ausweichen und kamen zum Sturz. Das Polizeifahrzeug setzte seine Fahrt unvermindert fort, überholte den Rest der Gruppe und entfernte sich ohne anzuhalten. Erst an der nächsten Kreuzung bezog das unfallverursachende Polizeifahrzeug Stellung an einer Ampel. Ein Beamter stand mit einer Videokamera vor dem Wagen und filmte das Verhalten der restlichen Mitglieder des Hells Angels MC.
    Alle ersten Sicherungsmassnahmen an der Unfallstelle sowie die nötigen Telefonate wurden von den begleitenden Mitgliedern des Hells Angels MC durchgeführt. Einer der vier gestürzten Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert und muss noch operiert werden, die drei anderen konnten mit weniger schweren Verletzungen nach ärztlicher Behandlung wieder entlassen werden.
    Das unfallverursachende und anschliessend flüchtende Polizeifahrzeug mit dem Kennzeichen BBL 4-7317 kehrte später zur Unfallstelle zurück. Die Insassen gehörten offenbar zur Bereitschaftspolizei Brandenburg.
    Da dieser Vorfall nicht der erste dieser Art war, wollen wir mit dieser Mitteilung verhindern, dass der Vorfall seitens der Staatsanwaltschaft zeitlich verschleppt und anschliessend als mehr oder weniger bedeutungslos eingestellt wird.
    PR – TEAM 81
    Berlin, 30. August 2011

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