Erster Forschungsbericht zur Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011

20. Oktober 2011 | Themenbereich: Prävention | Drucken

Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um einen ersten Zwischenbericht zum Projekt „Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen: Eine Befragung von 16- bis 40-Jährigen“, der 12 Monate nach Projektbeginn erstellt wurde. Die Analyse der Daten konzentriert sich in dieser Phase des Projekts (drei Monate nach Abschluss der Datenerhebung) auf den Themenkomplex „Sexueller Missbrauch in der Kindheit“. In erster Linie werden die Vorgaben und Fragen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantwortet.

Die Ergebnisdarstellungen beziehen sich hierbei auf n = 683 Personen, die in ihrer Kindheit mindestens eine sexuelle Missbrauchserfahrung gemacht haben. Analysen zu den übrigen im Untersuchungsmaterial enthaltenen Deliktbereichen sowie mögliche Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Missbrauchserfahrungen (physische Viktimisierung in der Kindheit/Jugend, Gewalt in der Partnerschaft, Vergewaltigung) werden zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich dargestellt.

Im vorliegenden Bericht folgt nach einer kurzen Einführung zum Hintergrund der Untersuchung eine Darstellung der Methode, die neben dem verwendeten Material und einer Beschreibung des Ablaufs der Untersuchung Anmerkungen zur Datenanalyse und die Stichprobenbeschreibung enthält. Im Ergebnisteil werden Angaben zur Verbreitung von sexuellen Missbrauchserfahrungen (allgemein und differenziert nach verschiedenen Merkmalen) sowie Merkmale der Missbrauchssituation (z.B. Täter-Opfer-Beziehung, Tatorte und Anzeigeverhalten) vorgestellt. Im vierten Teil des Berichts werden die Ergebnisse des Berichts der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Dr. Christine Bergmann, vergleichend gegenübergestellt. Im fünften Kapitel werden die zentralen Befunde der Repräsentativbefragung nochmals zusammenfassend aufbereitet und interpretiert.

Lesen Sie hier den vollständigen Berichtpdf

Stand: 17.10.2011
Steffen Bieneck
Lena Stadler
Christian Pfeiffer
Kriminologisches Forschungsinstitut

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