Umgang mit Gefahren bei unerwarteten Ereignissen

19. Oktober 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Wie die Bürgerinnen und Bürger sich selbst und anderen in besonderen Gefahrenlagen helfen können, darüber informiert ein neues Informationsblatt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Wie schnell ein einzelner Mensch in eine unerwartete Gefahrensituation gelangen kann, erfahren wir täglich aus den Medien. Meist sind die Betroffenen unvorbereitet, wissen sich selbst und anderen, womöglich Verletzten nicht zu helfen. Glücklicherweise besteht in Deutschland ein ausgereiftes Hilfeleistungssystem mit Rettungsdiensten und Katastrophenschutzeinrichtungen. Ein vollständiger Schutz der Bevölkerung durch staatliche Vorsorge kann jedoch nicht gewährleistet werden. Es bleiben immer gewisse Risiken, denen man sich stellen muss.

Da ist es gut zu wissen, wie Menschen sich selbst und anderen in besonderen Gefahrenlagen eigenständig helfen können, insbesondere in den ersten Minuten nach Eintreten eines Ereignisses.

Das neue Faltblatt „Verhalten in besonderen Gefahrenlagen“ des BBK ist für den Umgang mit Gefahren bei unerwartetem Eintritt eines Ereignisses konzipiert. Es enthält Hinweise im Rahmen einer normalen Vorsorge: Wie verhalte ich mich bei einem Brand, einer plötzlichen (Gebäude)explosion oder nach einem Einsturz? Wie gehe ich mit Verschütteten um? Was muss ich nach der Freisetzung von chemischen oder biologischen Stoffen im Unterschied zu radiologischen beachten?

Zu den Verhaltensempfehlungen gehören auch Tipps zur Versorgung Verletzter sowie allgemeine Verhaltenshinweise und Notrufnummern.

Das Faltblatt erscheint in der Publikationsreihe „Vorsorge und Selbsthilfe“ des BBK.

Quelle: BBK

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