Neues Einsatztrainingszentrum bei der Polizei Waiblingen

19. Oktober 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg | Drucken

„Gute Polizeiarbeit braucht gute bauliche Rahmenbedingungen. Beste Rahmenbedingungen sind hier nun geschaffen.“ Mit diesen Worten begrüßte Staatssekretär Ingo Rust die Gäste am 19. Oktober 2011 anlässlich der feierlichen Übergabe des Neubaus des Einsatztrainingszentrums und der Einrichtung des Einsatzlagezentrums für die Polizeidirektion in Waiblingen.

 

Rund 1,6 Millionen Euro hat das Land Baden-Württemberg in diese Baumaßnahmen investiert. Das Einsatztrainingszentrum wurde als 3-geschossiger Neubau auf der bestehenden Tiefgarage der Polizeidirektion in knapp zwei Jahren errichtet. In dem Gebäude sind neben Übungs- und Trainingsräumen die dazugehörigen Umkleide- und Duschräume sowie die Büroräume der Einsatztrainer und ein Schulungsraum untergebracht. Das Gebäude ist technisch zudem dafür ausgerüstet, bei Schadenslagen für Sonderkommissionen genutzt zu werden.

Das Einsatzlagezentrum wurde durch den Umbau von drei Räumen im 3. Obergeschoss des Bestandsgebäudes eingerichtet. Im Zusammenhang mit den Ereignissen von Winnenden hat sich gezeigt, wie wichtig ein gut ausgestatteter Einsatzraum für die Polizeiarbeit ist. „Die Beamten müssen durch ein fortlaufendes, möglichst realitätsnahes Training auf die hohen Anforderungen ihres Berufes vorbereitet werden“, betonte Innenminister Reinhold Gall. Dessen Bedeutung habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen – was sich auch in der Erhöhung des Stundenansatzes, zum Beispiel im Streifendienst auf mindestens 40 Stunden jährlich, widerspiegele. Die Polizeidirektion Waiblingen sei nun Vorreiter bei der Umsetzung der Rettungsmodule im Amoktraining unter Einbeziehung und Schulung der Rettungskräfte.

Staatssekretär Ingo Rust versicherte, dass das Land wie bisher auch künftig in die Modernisierung der Polizeibauten investieren wird. Er dankte den Beteiligten und wünschte für das Training und die Arbeit in den neuen Räumen alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

 

Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg / Innenministerium Baden-Württemberg

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