23 Straftäter aus der Haft abgeschoben

13. Oktober 2011 | Themenbereich: Hamburg, Strafvollzug | Drucken

In den vergangenen drei Monaten wurden 23 Männer aus der Strafhaft heraus in ihre Heimatländer zurückgeführt. Die Männer wurden insgesamt zu 89 Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Verurteilung von vier Jahren Haft.

 

Unter anderen wurde ein österreichischer Staatsangehöriger abgeschoben, der eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und Totschlags erhalten hatte. Außerdem ein rumänischer Staatsangehöriger, der zu Haftstrafen von sechs Jahren und vier Monaten – u.a. wegen Menschenhandels, Zuhälterei und Vergewaltigung – verurteilt worden war. Ein Kosovare musste die Bundesrepublik verlassen, weil er neun Haftstrafen wegen Eigentumsdelikten mit einer Gesamtzeit von zwölf Jahren und sieben Monaten erhalten hatte. Ein nigerianischer Staatsangehöriger wurde abgeschoben, da er u.a. zu einer Haftstrafe von acht Jahren wegen bandenmäßigem Handel mit Betäubungsmitteln in 30 Fällen verurteilt worden war. Die meisten Verurteilungen erfolgten wegen Drogenhandel, Körperverletzung und verschiedener Eigentumsdelikte.

Insgesamt wurden sechs Straftäter nach Serbien abgeschoben. Drei weitere Täter wurden nach Nigeria, Rumänien und Polen, je zwei in den Kosovo und in die Türkei zurückgeführt. Weitere Abschiebungen erfolgten nach Kamerun, Österreich, Litauen und Lettland.

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