Verschmelzung zur „Bundespolizeigewerkschaft“

7. Oktober 2011 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Mit überwältigender Mehrheit haben die Delegiertentage der bundespolizeigewerkschaft bgv und des DPolG Fachverbandes Bundespolizei  dem Verschmelzungsvertrag zur Neugründung der „DPolG Bundespolizeigewerkschaft“ zugestimmt.

Damit steht der Arbeit der neuen großen Berufsvertretung in der Bundespolizei mit rund 12.000 Mitgliedern unter dem Dach der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nichts mehr im Wege.

Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Ernst G. Walter (52) gewählt, zum 2. Vorsitzenden Hans-Joachim Zastrow (56).

Neben diesen stellte auch der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt die historische Bedeutung dieser Verschmelzung heraus: „Die Interessenvertretung innerhalb der Bundespolizei hat mit dem heutigen Tag eine neue Dimension erhalten. Die Belange der Beschäftigten innerhalb der Bundespolizei werden dem Dienstherrn nun noch intensiver vorgebracht werden – ein gutes Ergebnis für die Bundespolizei und die dort arbeitenden Kolleginnen und Kollegen.

Zu den wesentlichen Aufgaben der nahen Zukunft gehört die ausreichende personelle Ausstattung der Polizei. Die Bundespolizeigewerkschaft drängt darauf, dass mindestens 800 bis 1.000 Polizisten jährlich eingestellt werden. In diesem Jahr hat der Bund aber nur 450 neue Bundespolizisten eingestellt, „das ist zu wenig“, erläuterte der neue Vorsitzende Ernst G. Walter.

 

 

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