GdP fordert Wiedereinführung des Weihnachtsgelds

7. Oktober 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Bundesbeamte sollen nach dem Willen der Bundesregierung ab 2012 wieder Weihnachtsgeld erhalten. Der Gewerkschaft der Polizei fordert deshalb die Landesregierung Sachsen-Anhalt auf, diesem Weg zu folgen und zügig wieder Weihnachts- und Urlaubsgeld an die Landesbeamten zu zahlen.

 

Im Jahr 2005 hatte der Gesetzgeber auf Vorlage der Landeregierung das Weihnachtsgeld wie auch das Urlaubsgeld für nahezu alle Beamtinnen und Beamten komplett gestrichen. Lediglich für untere Besoldungsgruppen gibt es einen geringen sozialen Ausgleich.

GdP-Landesvorsitzender Uwe Petermann sagte, es sei erfreulich, dass der Bund seine Beschäftigten durch ein Weihnachtsgeld in Höhe von 60 Prozent eines Monatsgehalts an der guten Wirtschaftsentwicklung teilhaben lasse. Auch die Landesregierung Sachsen-Anhalt müsse sich endlich bewegen. Uwe Petermann: „Die Frustration unter den Kolleginnen und Kollegen in Sachsen-Anhalt ist riesig. Was auf Bundesebene recht und billig ist, muss auch für die Beamtinnen und Beamten recht sein.“

Die Beamten in Sachsen-Anhalt hätten in den vergangenen Jahren einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Konsolidierung des Haushaltes geleistet. Deshalb erwarteten sie jetzt zu Recht Wertschätzung für ihre gute Arbeit.

Bereits mit der Stellungnahme zur Besoldungsanpassung hatte die GdP auf die Notwendigkeit der Zahlung des Weihnachtsgeld alle Beamtinnen und Beamten hingewiesen.

 

 

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