Fernerkundung zur Unterstützung behördlicher Aufgaben

5. Oktober 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Am 13. und 14. Oktober findet das 1. Strategie-Forum Fernerkundung unter Beteiligung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Oberpfaffenhofen statt. Der Vizepräsident des BBK, Ralph Tiesler, wird die Nutzungsmöglichkeiten der Fernerkundung aus Sicht einer Behörde im Plenum vorstellen. Kernpunkte sind die Anwendungsmöglichkeiten im Bevölkerungsschutz, es soll aber auch die potentielle Nutzung für andere Bereiche angesprochen werden. Immer wenn großflächige Phänomene wie Hochwasser, Waldbrände oder Landnutzungsveränderungen beobachtet werden, können mit der Fernerkundung konsistente Informationen beschafft werden.

Ziel des Forums, das von Bundesinnenminister Dr. Friedrich eröffnet und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) veranstaltet wird, ist die Vorstellung und Diskussion von aktuellen Möglichkeiten und zukünftigen Anforderungen und Entwicklungen zur Nutzung von Fernerkundung in Bundesbehörden. Fernerkundung umfasst im Wesentlichen die Erfassung der Erdoberfläche und deren Phänomene mit Satellitentechnologie aber auch mit anderen Plattformen, die keinen Kontakt zum beobachteten Objekt haben.

Das BBK beteiligt sich seit knapp drei Jahren am EU-Forschungsprojekt SAFER (Services and Applications For Emergency Response, http://www.emergencyresponse.eu ). Es hat dadurch nicht nur zur Entwicklung eines operativen Dienstes in der Notfallkartierung beigetragen, sondern auch die Anwendungsmöglichkeiten der Fernerkundung im Krisenmanagement an vielen Beispielen erprobt.

Am zweiten Tag des Forums werden im Rahmen von Themenworkshops die Anforderungen an Notfallkartierung/Naturkatastrophen, zivile Sicherheit und polizeiliche Aufgaben, Umwelt und Landwirtschaft sowie Verkehr und Energie diskutiert. Das BBK wird die Einsatzmöglichkeiten anhand praktischer Beispiele erläutern.

Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger in Ministerien und Oberbehörden, unabhängig davon, ob sie bereits mit Fernerkundungsdaten arbeiten oder nicht.

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