Verbot der „Hells Angels“-Charter ein überfälliger Schritt

4. Oktober 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Hessen, Interessenvertretungen | Drucken

…dem weitere folgen müssen!

Verbot in Hessen muss Signal auch an andere betroffene Bundesländer sein! Der Landesvorsitzende der DPolG Hessen, Heini Schmitt, am 1. Oktober in Darmstadt: „Seit vielen Jahren ist bekannt, dass die „Hells Angels“ der organisierten Kriminalität zuzurechnen sind, dass sie für schwerste Straftaten stehen und nur ihre eigenen Gesetze und Regeln gelten lassen.

 

Aus diesem Grund trugen sich verantwortliche Stellen schon lange mit dem Gedanken, diese hochkriminelle Vereinigung zu verbieten – das Verbot ließ aber lange auf sich warten.

Nach dem misslungenen Polizeieinsatz im Oktober vergangenen Jahres begrüßt es die DPolG Hessen sehr, dass Innenminister Boris Rhein nun mit den Verboten gegen zwei Frankfurter „Hells Angels“-Charter den notwendigen und richtigen ersten Schritt gegangen ist.

Dies auch deshalb, weil die langwierigen, intensiven Ermittlungen der hessischen Polizei gegen die Bande neben strafrechtlichen Konsequenzen auch das Vereinsverbot zur Folge haben mussten!

Grotesk war die Behauptung im Vorfeld, der hessische Innenminister pflege Kontakte zu diesen Rockern!

Wir hoffen sehr, dass sich konsequente Maßnahmen nicht nur in Hessen anschließen, sondern dass auch die Innenminister in den übrigen betroffenen Ländern dem hessischen Beispiel zeitnah folgen werden.

Es darf keine rechtsfreien Räume geben! Der Staat darf nicht zusehen, wenn schwerste Straftaten unter dem Deckmantel eines vermeintlich „coolen Motorradclubs“ begangen werden!“