GdP fordert Stopp des Stellenabbaus

4. Oktober 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

In einem Schreiben an Ministerpräsident Erwin Sellering und Innenminister Lorenz Caffier, forderte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Silkeit den unverzüglichen Stopp des Stellenabbaus in der Landespolizei und die Evaluierung der Belastung anhand objektiver und bundesweit vergleichbarer Kriterien.

Nach Ansicht der GdP müssen dabei auch Grundsätze der Vereinbarkeit von Beruf und Familien sowie der Gestaltung der Arbeitsorganisation unter Berücksichtigung der Bedürfnisse älter werdender Beschäftigter einbezogen werden.

 

Weitere Forderungen der Gewerkschaft der Polizei sind:

 

1. Erweiterung des Einstellungskorridors und Wiedereinführung von Altersteilzeitmodellen um die Überalterung insbesondere den operativen Bereichen der Landespolizei zu stoppen;

2. Auszubildende der Polizei müssen als qualifizierter Nachwuchs für die Polizeiverwaltung gewonnen werden;

3. Die Stellenplanobergrenzen des mittleren Dienstes müssen unbedingt deutlich angehoben werden, um die Beförderungssituation zu verbessern. Kein PVB darf mit A8 in den Ruhestand versetzt werden;

4. Der Neubau und die Sanierung bestehender Dienststellen muss beschleunigt werden.

5. Die Gewerkschaft der Polizei spricht sich kategorisch gegen eine Kennzeichnung von Polizistinnen und Polizisten in geschlossenen Einsätzen aus.

 

Die Gewerkschaft der Polizei hat sowohl dem Ministerpräsidenten, als auch dem Innenminister ausdrücklich ihre Unterstützung bei der Lösung der anstehenden Probleme angeboten.

 

Die Koalitionsverhandlungen zum Bereich „Innen“ werden voraussichtlich in der 41. Kalenderwoche aufgenommen.

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