BDK fordert erneut jungen Nachwuchs für die Kripo

30. September 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – hat erneut jungen Nachwuchs für die Kriminalpolizei und höhere Einstellungszahlen für die Polizei insgesamt gefordert. Es sei ein weiteres falsches Signal zum Stellenwert der Verbrechensbekämpfung, wenn von den heute ernannten 84 Kommissaren lediglich einzelne bei der Kripo eingesetzt würden, erklärte der BDK-Landesvorsitzende Wolfgang Bauch (51).

Bauch bezeichnete es als „Unding, den Kripo-Nachwuchs mit der Lupe suchen zu müssen“. Auch wenn überall in der Brandenburger Polizei schon heute personelle Engpässe zu verzeichnen seien, sei es politisch und polizeifachlich unklug, den Fokus ausschließlich auf uniformierte Präsenz und Gefahrenabwehr zu richten. Die Aufklärung von Verbrechen durch die Kriminalpolizei müsse wieder zum gleichwertigen Faktor der Inneren Sicherheit in Brandenburg werden. Der Fahndungs- und Strafverfolgungsdruck dürfe nicht noch weiter nachlassen, zumal die Masse der Straftaten sich durch uniformierte Präsenz weder erkennen noch verfolgen lasse.

 

Zudem wiederholte Bauch die Forderung der Kripo-Gewerkschaft nach einer spezialisierten und damit nach seiner Auffassung zeitgemäßen Ausbildung für Schutz- und Kriminalpolizei an der Fachhochschule der Polizei. Dazu müssten endlich Kripo-Klassen eingerichtet werden. In Zeiten knapper Kassen sei es zwingender denn je, in Spezialisierung zu investieren.

 

 

 

 

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