Fachtagung Verkehrssicherheit: Ergebnisse sind wichtiger Schritt

29. September 2011 | Themenbereich: Sachsen-Anhalt, Verkehr | Drucken

Als „wichtigen Schritt für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen Sachsen-Anhalts“ hat Innenminister Holger Stahlknecht erste Ergebnisse einer Fachtagung zur Verkehrsüberwachung bezeichnet. Rund 150 Führungskräfte und Verkehrsexperten der Polizei in Sachsen-Anhalt haben dabei neue strategische Ansätze und erfolgversprechende Modelle zur Ausrichtung der landesweiten polizeilichen Verkehrsüberwachung diskutiert. Anlass für die Tagung an der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben ist die aktuell hohe Zahl von Verkehrsunfällen mit Verletzten, Schwerverletzten und Toten in Sachsen-Anhalt.

Einigkeit herrschte darüber, dass neben verkehrspräventiven Aktivitäten ein möglichst hoher Überwachungsdruck die Verkehrsteilnehmer zu verkehrsgerechtem und rücksichtsvollem Verhalten anhalten soll. Dabei kommt einem konsequenten und transparenten Handeln aller Polizeibeamten besondere Bedeutung zu. Das verkehrserzieherische Gespräch unmittelbar nach Feststellung eines Vergehens oder Fehlverhaltens bringt oftmals mehr Einsicht als eine spätere Ahndung, so der Tenor der Tagungsteilnehmer.

Diskutiert wurden darüber hinaus verstärkte revier-, landkreis- und behördenübergreifende Kontrollaktionen.

 

Hintergrund:

Allein im ersten Halbjahr 2011 kamen auf Sachsen-Anhalts Straßen 81 Menschen ums Leben, 1.030 wurden schwer verletzt. Trotz einer Abnahme der Verkehrsunfälle insgesamt ist festzustellen, dass die Schwere der Folgen deutlich angestiegen ist. Die vorläufige Analyse des Unfallgeschehens zeigt u. a. eine Zunahme der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden von 829 auf 905 um 76 (+9,17 Prozent) und eine Zunahme der bei Verkehrsunfällen Getöteten von 67 auf 81 um 14 Personen (+20,9 Prozent).

Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt

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