Direktor der Landespolizeidirektion tritt in den Ruhestand

29. September 2011 | Themenbereich: Polizei, Saarland | Drucken

Paul Haben hinterlässt große Fußspuren: In den vergangenen Jahren ist es ihm gelungen, die Geschicke der saarländischen Polizei im positiven Sinne wesentlich zu prägen.

Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurde der Direktor der Landespolizeidirektion Paul Haben am heutigen Donnerstag von Innenminister Stephan Toscani in den Ruhestand verabschiedet. Innenminister Stephan Toscani bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und sprach Paul Haben seine besten Wünsche für die Zukunft aus: „Paul Haben hinterlässt große Fußspuren: In den vergangenen Jahren ist es ihm gelungen, die Geschicke der saarländischen Polizei im positiven Sinne wesentlich zu prägen. Für die Zukunft und seinen Zeit im Ruhestand wünsche ich Paul Haben alles Gute.“

Vor 43 Jahren begann Paul Haben seine Laufbahn als Polizeiwachtmeister. Seine Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst schloss er im September 1971 an der Polizeischule in Lebach ab, und wurde noch im selben Monat zum Polizeihauptwachmeister befördert. Drei Jahre später erhielt er den Rang eines Polizeikommissars.

Im Jahr 1975 wechselte Paul Haben erneut zur Bereitschaftspolizei wo er bis 1980 als Fachlehrer und Zugtruppenführer tätig war. Als herausragenden Schritt in seinem beruflichen Werdegang schloss er im Jahr 1981 die Aufstiegsausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Polizeiführungsakademie in Münster ab. Ab dem Jahr 1983 gehörte er zum Stab des Schutzpolizeiamts wo er die Leitung des Sachgebiets „Einsatz und Organisation“ übernahm. Von 1989 bis 1992 fungierte er schließlich als Leiter der Polizeiinspektion für Sonderdienste. Im Verlauf der Neuorganisation der saarländischen Polizei wurde er zum Chef der Polizeidirektion für Zentrale Dienste ernannt. Dieses Amt übte er bis ins Jahr 2001 aus. 2003 wurde Paul Haben zum Direktor der Landespolizeidirektion ernannt.

Wesentliche Weichenstellungen für die künftige Polizeiarbeit konnte er auch bei der Ausarbeitung der Strukturreform innerhalb der AG 2000plus einbringen. Neben seiner Tätigkeit als langjährige Führungskraft hat Paul Haben in den vergangenen 28 Jahren sein umfangreiches Führungs- und Erfahrungswissen als Referent an der Polizeischule in Lebach sowie an der Fachhochschule für Verwaltung an die Studierenden weitergegeben.

„Die umfangreiche und vielschichtige Laufbahn von Paul Haben zeigt, mit welchem Einsatz Paul Haben seinen Beruf ausgeübt hat,“ so Innenminister Stephan Toscani. „Seine Arbeit war geprägt von herausragendem Pflichtbewusstsein und Zuverlässigkeit, aber auch von großer Leidenschaft. Für die kommenden Jahre wünsche ich ihm und seiner Familie alles Gute und, dass ihm die Energie, welche stets in all seinen Tätigkeiten zu spüren war, erhalten bleibt.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.