BDSW gründet Arbeitskreis Joboffensive Sicherheitswirtschaft

27. September 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Die Personalbeschaffung in der Sicherheitswirtschaft gestaltet sich auf Grund der wirtschaftlichen und demografischen Situation zunehmend anspruchsvoller. Deshalb hat der BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT am 14. September 2011 einen neuen Arbeitskreis „Joboffensive Sicherheitswirtschaft“ gegründet. Dieser wird von Gabriele Biesing (Vorsitzende) und Rainer Ehrhardt (stv. Vorsitzender) geleitet.

Der Arbeitskreis soll Alternativen bei der Rekrutierung von Mitarbeitern aufzeigen. Auf der einen Seite sollen die bisherigen Zielgruppen besser angesprochen werden, auf der anderen Seite soll versucht werden, neue Mitarbeiterpotenziale zu generieren.

„Wir wollen den Mitgliedern des BDSW Empfehlungen für Maßnahmen zur Verfügung stellen, die sie darin unterstützen, geeignete und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden.“, sagte Gabriele Biesing. „Dazu wollen wir in einem ersten Schritt die bisherigen Erfahrungen der Mitglieder zusammenfassen und analysieren, um Maßnahmen abzuleiten. Dazu gehört auch, das Netzwerk des BDSW für Kontakte zu den verschiedenen Institutionen nutzen.“

Darüber hinaus sollen die Außendarstellung und die Information über die Tätigkeitsfelder und Entwicklungsmöglichkeiten der Beschäftigten in der Sicherheitswirtschaft weiter verbessert werden. „Neben einer aktiveren Ansprache der potenziellen Beschäftigten muss aber auch über verbesserte Anreize nachgedacht werden.“, so Biesing und Ehrhardt weiter.

„Die Branche hat mit dem gemeinsamen Einsatz für den Mindestlohn einen ersten Schritt auch für bessere Arbeitsbedingungen getan. Dieser Weg muss weiter beschritten werden, um die Attraktivität der Tätigkeit in der Sicherheitswirtschaft zu erhöhen. Dazu zählen neben tariflichen Entwicklungen zum Beispiel eine Verbesserung der Verbindung von Familie und Beruf und die Förderung der Mobilität der Beschäftigten.“

2 Kommentare
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  1. Mahlzeit Ihr Sicherheitsnadeln in Berlin und im Bundesgebiet !!!!!!!!!!!!!!!!!

    Frau Biesing und Herr Ehrhardt sollen sich mal die Wirklichkeit vor Augen führen.
    Die Arbeitszeiten sind so Familienfeindlich, 270 STD. wens geht darfs auch mehr sein.
    Unsere Einsatzleiter bei Pippe haben kein Interesse an Familienfreudlichkeit Sie
    wollen Ihre Stunden ( 6,53 ) verkaufen.Die ständiegen kurzen wechsel Tag – Nacht

    Nacht – Tag kaum Erholungszeit.Unsere Partner zu Hause sind immer begeistert wenn
    der neue Schichtplan kommt.
    Grüße wieder von einer Sicherheitsnadel der die Euronen von zu Hause mitbringt.

  2. um die Attraktivität der Tätigkeit in der Sicherheitswirtschaft zu erhöhen?

    dann müsste die ganze sicherheitsbranche um 180 grad gedreht werden.
    und mindestlohn hin oder her bei steigenden preisen: mieten, benzin etc. reichen die 7.50
    noch lange nicht aus.

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