Papsbesuch: Mitarbeiter privater Sicherheitsdienstleister unterstützen Polizei

23. September 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Gestern begann der erste offizielle Staatsbesuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland. Über 2.500 private Sicherheitskräfte werden in den nächsten Tagen im Einsatz sein, um Papst und Hunderttausende von Besuchern gemeinsam mit behördlichen Sicherheitsakteuren zu schützen und für reibungslose Veranstaltungsverläufe zu sorgen, darauf wies heute der Hauptgeschäftsführer des BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT, Dr. Harald Olschok, hin. Großveranstaltungen wie der Papstbesuch könnten heute ohne den Einsatz qualifizierter privater Sicherheitsdienste nicht mehr durchgeführt werden. So wurde bereits der Kölner-Weltjugendtag im Jahre 2005, den 1,4 Millionen Gläubige besuchten, von fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgesichert. Besondere Vorkommnisse habe es damals aufgrund frühzeitiger Einbindung aller Sicherheitsakteure nicht gegeben.

Eine qualifizierte Sicherheitsdienstleistung kann nur dann gewährleistet werden, wenn kompetente und seriöse Unternehmen zum Einsatz kommen. Deshalb appelliert Olschok an alle Sicherheitsverantwortlichen, Wert auf den Einsatz qualifizierter Sicherheitsmitarbeiter  zu legen. „Qualität gibt es nicht zum Billig-Preis. Unser Verband setzt sich seit vielen Jahren für Qualität ein. Nach unseren Erkenntnissen haben die Veranstalter des Papstbesuchs durch eine rechtzeitige Auftragsvergabe an qualifizierte Sicherheitsdienste ihren Teil dazu beigetragen, dass wir einen sicheren und reibungslosen Papstbesuch erwarten dürfen“, so Dr. Harald Olschok abschließend.

 

3 Kommentare
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  1. …kompetente und seriöse Sicherheitsunternehmen ?…..aber bitte keine Sicherheitsunternehmen, dessen Führungskräfte ehemalige Stasi-Mitarbeiter oder sonstige alte SED Funktionäre sind !

  2. Keine Stasi-Mitarbeiter und alte SED-Funktionäre? Solange es keine gesetzlichen Einschränkungen gibt, in welcher Branche sich ehemalige Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes oder ehemalige Mitglieder der damaligen SED selbstständig machen dürfen ist eine derartige Forderung wohl einfach nur unsinnig. Ganz abgesehen davon hat eine frühere Tätigkeit im MfS oder eine Mitgliedschaft in der SED kaum Aussagekraft über die Qualifikation als Sicherheitsdienstleister, und nur darauf kommt es wohl an. Ganz nebenbei bemerkt gehörte der Personenschutz für DDR-Politiker ebenfals in den Aufgabenbereich des MfS, und so weit ich informiert bin waren die DDR-Personenschützer durchaus hochqualifiziert – es wäre töricht auf das Wissen und die Kompetenz von derartigen Fachkräften zu verzichten, die haben mit den Bespitzelungen und Drangsalierungen der DDR-Bevölkerung nämlich nichts zu tun gehabt.

  3. wo soll denn bitteschön die qualität herkommen wenn viele sicherheitsunternehmen ihre mitarbeiter 240std und mehr im monat schuften lassen????

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