Erste Erwartungen an die Regierungskoalition

20. September 2011 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht, Berlin | Drucken

 

„Bei den Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen zur Bildung eines neues Senats in Berlin erwarte ich ein deutliches Bekenntnis zum öffentlichen Dienst und somit ein Bekenntnis zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den letzten Jahren manch‘ herbe Einschnitte haben hinnehmen müssen.“, so Frank Becker, Landeschef der gewerkschaft kommunaler landesdienst berlin (gkl berlin) anlässlich der morgen startenden Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung in Berlin.

 

Die Beschäftigten erwarten verlässliche Konzepte über den Ausgleich des Personalverlustes von rund 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis Ende 2017 infolge altersbedingten Ausscheidens.

Die gkl berlin erwartet darüber hinaus vom neuen Senat eine verlässliche Aussage, dass die Anpassung der Besoldung der Beamten und Beamtinnen bis Ende 2017 an das Niveau der anderen Bundesländer erfolgt.

Die Landesleitung der gkl berlin wird als Fachgewerkschaft der Beschäftigten u. a. der Senatsdienststellen, Bezirke, nachgeordneten Einrichtungen, BVG, BT Berlin Transport GmbH, Charité und CFM Charité, BSR, Berliner Wasserbetriebe im dbb beamtenbund und tarifunion in Kürze allen Fraktionen im Abgeordnetenhaus erste Gespräche anbieten, um in einen regelmäßigen verlässlichen Dialog einzutreten. Dies zum Wohle der Beschäftigten und des Landes Berlin und somit für alle Bürgerinnen und Bürger.

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