Deutliches Signal gegen Gewalt im öffentlichen Raum

19. September 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Als „deutliches Signal“ bezeichnete die Gewerkschaft der Polizei (GdP) das Urteil des Landgerichts Berlin gegen den sogenannten U-Bahn-Schläger Torben P. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Die Richter haben mit dem Urteil zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten eindeutig klar gemacht, dass Gewalttaten nicht nur gesellschaftlich geächtet, sondern von der Justiz auch spürbar bestraft werden.“

Der GdP-Vorsitzende weiter: „Wir können nur hoffen, dass dieses ausgewogene Urteil dazu beiträgt, die Welle der Gewalt im öffentlichen Raum zu brechen.“

 

Die GdP begrüße insbesondere, dass das Gericht mit ihrem Urteil nicht dem Antrag der Verteidigung auf eine Bewährungsstrafe gefolgt sei.

 

1 Kommentar
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  1. „Ausgewogenes“ Urteil?
    Sorry, aber meines personlichen Erachtens war das Urteil VIEL zu mild.
    Eine Abschreckung für andere Täter ist das Strafmaß sicherlich nicht –
    ganz im Gegenteil, wenn das Folgesignal des Verteitdigers ist „dagegen gegen wir noch mal an“.

    Wenn man darüber nachdenkt, welches Strafmaß für das illegale Kopieren eines Datenträgers angesetzt wird und hier mutmaßlich dem Opfer eine Flasche „über den Schädel gezogen“ und gleicher ihm mehrmals zertreten und das Gesicht aufgeweicht wurde, ist dieses unterm Strich doch wohl eher nur lächerlich….!

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