Bayerische Polizisten bilden in Afghanistan aus

16. September 2011 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

 

„Bayern hat seit Ende November 2009 bereits 41 Beamte für die Aus- und Fortbildung der afghanischen Polizei zur Verfügung gestellt. Aktuell sind 17 im Einsatz in der Hauptstadt Kabul und den Regionen Kunduz, Mazar-e-Sharif sowie Feyzabad“, erklärt Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der heutigen Verleihung der Afghanistan-Spange. Herrmann ist überzeugt, dass „das Mandat der rund 200 deutschen Polizisten in Afghanistan notwendig, sinnvoll und wichtig ist. Das bilaterale Polizeiprojekt ist wegen seiner herausragenden politischen Bedeutung und seiner personellen Größenordnung einzigartig und äußerst anerkennenswert.“ Mit der Auszeichnung dankte Herrmann heute neun Polizeibeamten der Polizeipräsidien Unterfranken, Mittelfranken, Niederbayern, Schwaben Süd-West sowie München und der Bayerischen Bereitschaftspolizei für ihr vorbildliches Engagement und ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft.

Das Gesamtkonzept des bilateralen Polizeiaufbaus in Afghanistan ist ausgerichtet auf die Strategie zur Übergabe in die Eigenverantwortung. Die Aus- und Fortbildungsmaßnahmen – ein Teil des Konzeptes – werden vom deutsch-afghanischen Polizeiprojekt “German-Police-Project-Team“ (GPPT) mit derzeit rund 170 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus Bund und Ländern betrieben.

Herrmann begrüßt, dass nunmehr für das bilaterale Polizeiprojekt eine polizeieigene Auszeichnung geschaffen wurde, um damit die besondere Wertschätzung sichtbar machen zu können. Abhängig von der jeweiligen Einsatzzeit in Afghanistan wird die Spange in Bronze (3 – 6 Monate), in Silber ( 7 – 14 Monate) und in Gold (ab 15 Monaten) verliehen.

„Der Aufbau einer eigenen afghanischen Polizei und die Ausbildung der Polizeikräfte sind für die langfristige Stabilisierung des Landes von zentraler Bedeutung. Wann unsere Mission beendet ist, kann noch niemand sagen. Die Leistungen unserer Beamten verdient dabei hohe Anerkennung. Sie waren und sind exzellente Botschafter unseres Landes“, so Herrmann.

 

 

 

 

1 Kommentar
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  1. Die Ausbildung geht wohl eher umgekehrt. Wenn man so liest wie die bayerische Polizei umbescholtene Bürger tyrannisiert, zusammenschlägt und sich dann noch feige versucht vor den Konsequenzen zu drücken (mit Hilfe der Kumpane von der Staatsanwaltschaft)

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/folgenreicher-polizeieinsatz-in-rosenheim-achtung-ueberfall-1.1145077

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