Glücksspielstaatsvertrag: „Schleswig-Holsteins Entscheidung ist ein Fehler“

15. September 2011 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Saarland | Drucken

Der schleswig-holsteinische Landtag hat am Mittwoch ein eigenes Glücksspielgesetz verabschiedet. Sportwetten und Online-Casinos sollen weitgehend freigegeben werden. Damit steigt das Land aus dem bestehenden Glücksspielstaatsvertrag der anderen 15 Länder sowie dessen geplanter Neufassung aus. „Ich halte diese Entscheidung für einen Fehler“, sagt Andreas Storm, Minister für Bundesratsangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Saarlandes.

 

„Für das Saarland hat der Glücksspielstaatsvertrag eine immense Bedeutung“, sagt Minister Storm. Der Vertrag sichert unter anderem durch das so genannte „Sportachtel“ die Finanzierung des Saar-Sports. „Aus saarländischer Sicht ist ein Glücksspielstaatsvertrag auch weiterhin notwendig“, sagt Minister Storm, „kein Land hat bislang so für einen neuen Glücksspielstaatsvertrag gekämpft wie das Saarland. Das werden wir weiter tun, auch wenn die Aussichten schlechter geworden sind.“

Andreas Storm führt als Minister für Bundesratsangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei die Verhandlungen um einen neuen Glücksspielstaatsvertrag für das Saarland an.

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