Fachmesse FLORIAN 2011

15. September 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Innenminister Reinhold Gall hat am Donnerstag, 15. September 2011, in Karlsruhe die Fachmesse FLORIAN 2011 mit dem Rettungsdienstforum aescutec ® offiziell eröffnet. „Die Fachmesse für Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz bietet ein sehr gutes Forum für alle, die in diesen Bereichen tätig sind. Es freut mich sehr, dass die Veranstaltung in ihrer elften Auflage nach 2008 und 2009 zum dritten Mal in Baden-Württemberg und nach 2009 zum zweiten Mal in Karlsruhe stattfindet. Das ist auch ein Beleg für die guten Bedingungen im Land und in der Technologieregion Karlsruhe“, sagte Gall.

 

Die zunehmende Anzahl und die Komplexität der Aufgaben im Rettungswesen seien die großen Herausforderungen der Zukunft und würden die Optimierung der Gefahrenabwehr zwingend notwendig machen. Unter dem Motto „Moderne Gefahrenabwehr im 21. Jahrhundert“ würde bei der Messe das übergreifende Zusammenwirken aller Rettungskräfte bei Katastrophen, Großveranstaltungen, Massenunfällen, Havarien und Epidemien thematisiert. Die Veranstaltung diene dabei zum Informationsaustausch über neueste technische Entwicklungen. Das umfangreiche Begleitprogramm biete außerdem über 80 Beiträge zur Fort- und Weiterbildung für Angehörige von Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten sowie kommunale Entscheider. Außerdem würden praxisnahe Workshops und Übungen angeboten. „Die Messe leistet mit ihrem ausgewogenen Programm und der breiten Palette an Ausstellern einen wichtigen Beitrag, um die hohe Qualität der technischen Ausstattung von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz weiter auszubauen und die Einsatzkräfte optimal auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorzubereiten“, so Gall. Darüber hinaus könnten hier Netzwerke geknüpft werden und die Besucher könnten wichtige Informationen und Erfahrungen austauschen.

„Die beste Ausstattung und Organisation nützt nichts ohne Menschen, die sich ehrenamtlich in der Feuerwehr oder den anderen Hilfsorganisationen engagieren“, betonte der Innenminister. Mit einem Anteil von rund 41 Prozent ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger sei Baden-Württemberg im Bundesvergleich nach wie vor an der Spitze. Diesen hohen Grad bürgerschaftlichen Engagements gelte es auch in der Zukunft zu erhalten, trotz der problematischen demografischen Entwicklung. Die im Arbeitsleben geforderte Flexibilität und Mobilität sowie die zunehmende Individualisierung der Menschen würde die Probleme der Hilfsorganisationen bei der Nachwuchsgewinnung genauso verschärfen, wie der Wegfall der Wehrpflicht.

„Das Ehrenamt ist und bleibt eine unersetzliche Säule für Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Rettungsdienste. Deshalb sind neue Wege notwendig, um motivierte Helfer zu gewinnen. Die Karlsruher Hilfsorganisationen haben das erkannt und unter Federführung des Stadtfeuerwehrverbandes und des THW mit der Internetplattform „Helfen Kann Jeder“ ein innovatives Konzept entwickelt. Es freut mich, dass dieses zukunftsweisende Projekt heute hier bei der Messe der Öffentlichkeit vorgestellt wird“, sagte Gall. Dieses organisationsübergreifende Angebot erhöhe die Effizienz und stärke die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Partnern. Es sei eine dauerhafte Basis für die Mitgliedergewinnung entstanden, die auch soziale Netzwerke nutze und so eine sehr große Reichweite verbuchen könne.

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