Bayerisch – tschechische Grenze ist massives Einfallstor für Rauschgift

15. September 2011 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

„International organisierte, kriminelle Banden nutzen den Wegfall der Grenzkontrollen an der bayerisch – tschechischen Grenze um ganz massiv illegale Drogen nach Deutschland zu verbringen. Besonders häufig wurden extrem gefährliche, synthetische Drogen wie „Crystal Speed“ bei Aufgriffen vorgefunden. Allein im Raum Selb sind die Drogenfunde im Rahmen von Grenzschleierkontrollen von 2010 bis zum Vergleichmonat 2011 um mehr als 380 % angestiegen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin. „Das Entdeckungsrisiko bei der illegalen Einfuhr von Drogen ist durch den Wegfall der Grenzkontrollen massiv gesunken. Das nutzen offensichtlich jetzt Tätergruppen, die der organisierten Kriminalität zuzuordnen sind. Trotz des massiven Anstiegs der Aufgriffe muss davon ausgegangen werden, dass nur ein sehr geringer Teil der eingeschmuggelten Drogen sichergestellt wird. Zudem gehen wir davon aus, dass durch

diese Banden neben Drogen auch Waffen und andere, sicherheitsrelevante Güter nach Deutschland verbracht werden. Wir halten eine Verstärkung der Kontrollen in diesem Grenzbereich auch durch die Bundespolizei für dringend geboten, um gerade die jungen Menschen in unserem Land vor Drogen zu schützen“, so Scheuring.

 

 

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