Schießausbildung auf hohem Niveau

14. September 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Polizisten in Deutschland hätten im vergangenen Jahr mit Schüssen aus ihren Dienstwaffen 8 Menschen getötet und 23 verletzt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Das ginge aus einer Statistik der Innenministerkonferenz hervor, die der dpa vorliege. Im langjährigen Vergleich, so bilanziert die dpa, sei das eher wenig. Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der GdP: „Es ist eine alte Erfahrung, dass eine gute Schießausbildung zu weniger Schußwaffengebrauch führt. Die Schießausbildung der Polizei in Deutschland ist auf einem sehr hohen Niveau.“

Witthaut weiter: „Hinzu kommt, dass deutsche Polizeibeamte und -beamtinnen ein umfangreiches Instrumentarium zur Bewältigung und zur Deeskalation kritischer Situationen trainieren. Bevorzugt werden deshalb alle Einsatzmittel, die das polizeiliche Gegenüber zwar vorübergehend außer Gefecht setzen, aber nicht nachhaltig verletzen oder gar töten, wie zum Beispiel Pfefferspray. Kein Polizeibeamter greift gerne zur Schußwaffen und setzt sie daher nur in äußerstem Notfall ein. Bei gewalttätigen Übergriffen nehmen viele Kolleginnen und Kollegen eher eigene Verletzungen in Kauf, als den Angreifer schwer zu verletzen oder zu töten.“

 

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